Land unterstützt dürregeplagte Viehbauern

LR Schwärzler: Zusätzliche Kosten für den Zukauf von Ersatzfuttermittel sollen abgefedert werden

Bregenz (VLK) – Vorarlbergs viehhaltende Bauern, die auf
Grund der Dürre im Sommer 2003 Ersatzfuttermittel zukaufen
mussten, werden für diese Zusatzaufwendungen vom Bund und
vom Land entschädigt, berichtet Agrarlandesrat Erich
Schwärzler. Das Land stellt für 537 betroffene Betriebe
Beiträge in Gesamthöhe von 215.000 Euro zur Verfügung. ****

Im Frühjahr und Sommer 2003 blieben die
Niederschlagsmengen in den einzelnen Vorarlberger
Landesteilen um 30 bis 40 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Landesrat Schwärzler: "Für die Bauern
bedeutete die Dürre beträchtliche Mehrkosten, da das
Futter, das die Tiere auf den trockenen Feldern nicht
finden konnten, teuer eingekauft werden musste. Diese
zusätzliche Belastung wollen wir durch unsere Beihilfe
abfedern."

Schwärzler sieht darin auch ein neuerliches Bekenntnis
der Landesregierung zur lebendigen Bewirtschaftung der
Vorarlberger Alpen. Fast zwei Drittel der
landwirtschaftlichen Flächen im Ländle werden
alpwirtschaftlich genutzt. 80 Prozent der Bauern bringen im
Sommer ihre Tiere auf die Alpen, für zwei Drittel von ihnen
ist das eine existentielle betriebswirtschaftliche
Maßnahme, da die Heimbetriebe zu wenig Futterfläche
aufweisen. Insgesamt haben rund 39.000 Stück Vieh den
letzten Sommer auf den 566 Vorarlberger Alpen verbracht.
(gw,nvl)

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