Die Themen der "Barbara Karlich Show" vom 8. bis 12. März im ORF

Wien (OTS) - In der "Barbara Karlich Show" stehen vom Montag, dem 8., bis Freitag, den 12. März 2004, jeweils um 16.00 Uhr in ORF 2 folgende Themen auf dem Programm:

Montag, 8. März: "Hoffnungslos! Der ändert sich doch nie!"

Hermann, 32, Feuerwehrjournalist, aus Alkoven in Oberösterreich, und Claudia, 28, aus Tenning in Oberösterreich, haben ihre Probleme miteinander: Claudia muss ihren Liebsten mit jemandem teilen, und zwar mit der Freiwilligen Feuerwehr Alkoven. Für die ist Hermann seit 1990 Feuer und Flamme. Bei jedem Einsatz ist er dabei. Das sind, selbst bei einer Freiwilligen Feuerwehr auf dem Land, wesentlich mehr als man denkt. Zum Leidwesen von Claudia, die nicht selten den Kürzeren zieht und schon Mal einen Urlaubsflug stornieren muss, weil gerade wieder eine Scheune brennt.

Dienstag, 9. März: "Weiberwirtschaft - ich lebe mit sieben Frauen!"

Reiner Langhans, 63, aus München, kämpfte vor mehr als dreißig Jahren für die freie Liebe. Bekannt wurde er durch seinen Harem von fünf Frauen. Mit Brigitte, Jutta, Gisela, alle 54, Christa und Anna, beide 61, führt er gleichwertige Liebesbeziehungen. Zwar ist der Harem seit den 68ern etwas in die Jahre gekommen und lebt auch nicht mehr unter einem Dach, dennoch sind Eifersucht und Neid zwischen den Frauen noch immer ein Thema. Aber keine schafft es, sich von Reiner zu lösen. Bei Barbara Karlich versammelt sich der gesamte "Harem" und diskutiert, wie sie ihre Liebe zu sechst organisieren.

Mittwoch, 10. März: "Ihr passt doch nicht zusammen!"

Martin, 38, Korsettmacher und Baggerfahrer aus Grafenwörth in Niederösterreich, ist ein so genannter Zwitter. Bei der Geburt hatte er sowohl weibliche (eine Vagina und eine Gebärmutter) als auch männliche Geschlechtsorgane (einen Penis). Damit ist er einer der wenigen Österreicher, die als intersexuell gelten. Nach der Geburt entschieden seine Eltern, ihn wie einen Buben zu erziehen und gaben ihm den Namen Martin. Die weiblichen Merkmale von Martin wollten sie entfernen lassen, doch dagegen rebellierte er. Erst im Alter von 15 Jahren wurden Martin nach einem Arbeitsunfall Vagina und Gebärmutter operativ entfernt. Für Martin ein Schock, denn dieser Eingriff passierte ohne seinen Willen. Noch heute fühlt er sich als Mann und auch als Frau gleichermaßen.
Am 21. Dezember 2001 traf Martin seine heutige Frau Lore, 44, Kindergärtnerin aus Grafenwörth, zum ersten Mal. Die beiden hatten sich beim Chatten kennen gelernt. Sie sind ein sehr ungewöhnliches Paar: Lore hat noch fünf Kinder aus ihren früheren Beziehungen und Martin ist Stiefmutter und -vater in einer Person.

Donnerstag, 11. März: "Ich habe 1.000 Frauen beglückt!"

Kurt, 38, Mechaniker, aus Neunkirchen in Niederösterreich, hat zwar keine 1.000 Frauen beglückt, aber es waren sehr, sehr viele, und es gab Situationen, in denen er drei oder vier Frauen gleichzeitig hatte. Probleme hatte er dadurch genug, denn nicht immer konnte er die richtigen Namen zuordnen. Sein Leben als Casanova hat sich Kurt nicht ausgesucht - die Damenwelt schwärmt von seinem Charme und seiner Schönheit. Zwei Frauen kamen sich wegen ihm auch schon in die Haare und gingen regelrecht aufeinander los.

Freitag, 12. März: "Ich schäme mich, ich kann nicht lesen"

Christa, 30, aus Krengelbach in Oberösterreich, war bis zu ihrem 27. Lebensjahr eine von 300.000 Österreichern, die nicht lesen können. Ihren Hauptschulabschluss hat sie mit viel Müh und Not bestanden, da ihre Leseschwäche von den Lehrern nicht bemerkt wurde und Christa sich immer irgendwie durchschummelte. Auch ihre Familie nahm von Christas Defizit keine Notiz. Doch mit 27 Jahren hatte die Oberösterreicherin vom "Durchschummeln" genug. Sie entschloss sich, ihre Probleme in den Griff zu bekommen, indem sie einen Lesekurs für Erwachsene aufsuchte. Ihr Mut, zu ihrer Schwäche zu stehen, wurde belohnt. Dank dieses Kurses steht sie mit dem Alphabet nicht mehr auf Kriegsfuß. "Positiv denken" hieß die erste Lektüre, die Christa von der ersten bis zur letzten Zeile verschlang.

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