SPÖ/Darabos/Fairness-Abkommen

Schiedsgericht: Darabos - Verstoß gegen Fairness bestätigt Darabos sieht "salomonisches Urteil des Schiedsgerichts"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Schiedsgerichts, wonach die Vorgangsweise der ÖVP "den gesellschaftlichen Wertvorstellungen über Fairness nicht entsprochen hat". Darabos sprach am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst von einem "salomonischen Urteil des Schiedsgerichts" und verwies darauf, dass sich das Schiedsgericht auf eine Lücke im Fairness-Abkommen bezieht: moderne Inseraten-Techniken wie Teaser, wo der Absender nicht angegeben ist, seien im Fairness-Abkommen nämlich nicht berücksichtigt. ****

Darabos erinnerte auch daran, dass ÖVP-Kandidatin Ferrero-Waldner, wie sie selbst zugegeben habe, zu 100 Prozent in diese unfaire Vorgangsweise involviert gewesen sei.

Gleichzeitig, und das sei für die SPÖ sehr erfreulich, habe die ÖVP mit dieser unfairen Vorgangsweise dem Slogan für Heinz Fischer "Politik braucht ein Gewissen" zu einem Ausmaß an Bekanntheit verholfen, den er auf normalem Wege nicht erreicht hätte. (Schluss) se

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