Wurmitzer: Pfeifenberger kann sich nicht richtig erinnern

Die ÖVP hat den Antrag, die ESG-Wohnungen zu kaufen, nie abgelehnt, weil er gar nicht zur Abstimmung kam

Villach (OTS) - "Ich möchte LHStv. Pfeifenberger bitten, bei der Wahrheit zu bleiben, wenn er heute sagt, sein Antrag, die ESG-Wohnungen durch das Land anzukaufen, ist in der Regierungssitzung im November von der ÖVP abgelehnt worden. Pfeifenberger selbst hat den Akt zurückgezogen", weist LR Georg Wurmitzer heute hin. Grund dafür sei niemand geringerer als LH Haider gewesen, der, nachzulesen im Protokoll der Regierungssitzung, diese Entscheidung aufgeschoben habe. "Haider erklärte damals, dass der Bund die Entscheidung, die ESG-Wohnungen zu verkaufen, nicht vor April/Mai 2004 treffen werde und bis dahin solle ein Konsortium überlegen, was zu tun sei", so Wurmitzer. Er, Wurmitzer, habe in dieser Regierungssitzung darauf hingewiesen, dass die zu zahlenden 120 Mio. Euro viel zu hoch angesetzt seien und dass eine kostenlose Abtretung der Bundesanteile an das Land vorstellbar wären. "Denn wenn wir diese Summe zahlen, müsste das Land seine eigenen, der ESG seinerzeit zur Verfügung gestellten Wohnbauförderungsmittel zurückkaufen. Diesem Vorschlag stimmten damals auch LH Haider und LHStv. Ambrozy zu", erinnert Wurmitzer. Das Land trenne sich von sämtlichen Immobilien und sei nun bereit, Wohnungen einer Wohnbaugenossenschaft zu kaufen. "Ich würde es für sinnvoll finden, wenn Wohnbaugenossenschaften die ESG-Anteile des Bundes aufnehmen würden", schließt Wurmitzer.

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