Kinderfreunde unterstützen Gusenbauers Forderung nach stressfreiem Lernen

Wien (SK) "Österreichs Kindern werden keine optimalen Bedingungen geboten, um sich erfolgreich Wissen anzueignen. Ein Blick in die skandinavischen Länder sollte richtungsweisend für Österreich sein. Angefangen beim Kindergarten, der keine Aufbewahrungsanstalt, sondern eine Bildungseinrichtung sein muss, bis zur Ganztagsschule, die, durch den verschränkten Unterricht, Kindern die Möglichkeit der altersadäquaten Wissensvermittlung bietet", sagte die SPÖ-Abgeordnete und Schulsprecherin der Österreichischen Kinderfreunde, Beate Schasching. ****

"Die Kinderfreunde propagieren seit Jahren die Bildungseinrichtung Kindergarten. Kinder, die im Kindergarten in ihrer sprachlichen Möglichkeit, ihrem flexiblen Denken und in ihren Interessen gefördert werden, haben einen immensen Vorsprung gegenüber jenen Kindern, denen diese spielerische Förderung nicht zuteil werden kann. In diesem Alter stellt man die Weichen entweder in die Richtung Wissensdurst oder Desinteresse an Neuem. In einem verpflichtenden letzten Kindergartenjahr sehen wir Kinderfreunde einen ersten Schritt in Richtung Chancengleichheit für alle Kinder Österreichs", erklärte Schasching.

Individuelle Begabungsförderung, Ganztagsschule und bessere Ausbildung für Österreichs PädagogInnen sind Ziele, die in Österreich dringend angestrebt werden müssen. "Es muss möglich sein, zwischen einer Halb- und Ganztagsschule wählen zu können. Die Vorteile einer Ganztagsschule sieht man in der PISA-Studie bestätigt", so Schasching.

"Ich sehe es als dringende Notwendigkeit, Kindern Lernen so leicht wie möglich zu machen. In diesem Sinne fordern wir Kinderfreunde ein flächendeckendes Netz an Ganztagsschulen, eine verbale Beurteilung in Österreichs Volksschulen und eine gemeinsame Schule für die 6-14-Jährigen. Für PädagogInnen sollte die Ausbildung einheitlich und universitär erfolgen. Das ist die Grundvoraussetzung für die Umsetzung der gemeinsamen Schule", schloss Schasching. (Schluss) wf/mm

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