Fischer: Anstieg der Arbeitslosigkeit darf nicht einfach zur Kenntnis genommen werden

Wien (SK) "Die Tatsache, dass nunmehr auch im Februar 2004 um 2,5 Prozent mehr Arbeitslose als im Vergleichsmonat des Vorjahres zu registrieren sind, ist im höchsten Maße besorgniserregend und kann nicht kommentarlos zur Kenntnis genommen werden", sagte heute der Zweite Nationalratspräsident Heinz Fischer. "Wenn heute um 7.515 Menschen mehr arbeitslos sind als im Februar 2003 (und im Februar 2003 wiederrum deutlich mehr Menschen arbeitslos waren als im Februar 2002), dann handelt es sich um 7.515 Einzelschicksale, die man nicht nur als statistische Größe betrachten darf. Die Arbeitslosigkeit ist demnach von 8,6 Prozent im Februar 2003 auf 8,8 Prozent im Februar 2004 angestiegen und es ist eine gewissenhafte Auseinandersetzung mit diesem dramatischen Faktum einzufordern. Dabei sind in den vorstehend genannten Zahlen bekanntlich jene rund 42.000 Arbeitslosen, die sich derzeit in Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktsservice befinden, gar nicht eingerechnet." ****

"Es ist dringend notwendig, die Prioritäten unserer politischen Ziele, für die wir uns verantwortlich fühlen und für die sich insbesondere Mitglieder der Bundesregierung verantwortlich fühlen sollten, neu zu ordnen, um sicherzustellen, dass der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in der Prioritätenliste jenen Stellenwert erhält, den er verdient, damit Österreich wieder in den Kreis jener Länder zurückkehrt, die durch ganz besonders niedrige Arbeitslosenraten charakterisiert waren", schloss Heinz Fischer. (Schluss) se/mm

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