Swoboda: Straßensicherheitscharta in Brüssel unterzeichnet

Mehr an Verkehrssicherheit muss Ziel der erweiterten EU sein

Wien (SK) Im Rahmen einer internationalen Konferenz über Verkehrssicherheit unterschrieben heute mehrere EU-Abgeordnete, darunter auch Hannes Swoboda, eine Europäische Straßensicherheitscharta. "Zwar gab es in den letzten Jahren innerhalb der EU15 große Fortschritte bei der Reduktion von Todesfällen, nämlich von 40.000 im Jahr 2001 auf 35.500 im Jahr 2003, jedoch ist in den neuen EU-Ländern die Anzahl der Unfälle sogar gestiegen. Der Kampf gegen den Tod auf der Strasse bleibt also eine europäische Aufgabe", betonte Swoboda als Mitglied des zuständigen Verkehrsausschusses. ****

Als die drei wesentlichsten Unfallursachen nennt der Europaabgeordnete überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer sowie das Nicht-Anlegen des Sicherheitsgurtes. Bei 50 Prozent der Todesfälle - auch in gurtpflichtigen Ländern - sei der Sicherheitsgurt nicht verwendet worden. Deshalb, so Swoboda abschließend, "haben wir die Straßensicherheitscharta erarbeitet. Sie soll helfen, auch in der erweiterten EU ein Mehr an Sicherheitsbedürfnis und Sicherheitsverhalten zu erreichen." (Schluss) ns/mm

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