ÖAAB-Gajdosik ad AK Tumpel: Reden Sie endlich mit dem Herrn Bürgermeister!

Am Wiener Arbeitsmarkt ist es fünf nach zwölf

Wien (ÖAAB): "Die Arbeitslosenzahlen für Wien sind wieder einmal niederschmetternd. Da die Wiener Landesregierung nichts unternimmt, muss nun der Wiener AK-Präsident Tumpel handeln. Er muss seinen Parteifreunden endlich klar machen, wie schlecht es um die Bundeshauptstadt bestellt ist", erklärte heute der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter Alfred Gajdosik in Reaktion auf die aktuell vorliegenden Arbeitsmarktdaten.

Der Wiener SP-Alleinregierung warf er vor, eine Politik mit Scheuklappen zu betreiben. "Der Herr Bürgermeister und seine Stadträte lügen sich anscheinend selbst ins Hemd. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, wie dramatisch die Situation ist. Statt dessen berichten sie unentwegt von wirtschaftspolitischen Luftschlössern, die einfach nicht existieren. Diese Verschleierungspolitik ist verantwortungslos und extrem unsozial", meinte der Wiener AK-Vizepräsident dazu.

Gajdosik kritisierte außerdem den Wiener AK-Vizepräsidenten Tumpel für die bisherige politische Unterstützung der Wiener SP-Alleinregierung. "In der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik macht diese Landesregierung Fehler am laufenden Band, für die die Arbeitnehmer bezahlen müssen. Und der Herr Präsident hat sich nicht einmal zu einem einzigen kritischen Satz in Richtung der SP-Stadtregierung durchringen können. Hier stimmt doch was nicht!"

Der Wiener AK-Vizepräsident forderte ihn auf, seinen "Bundeskomplex" abzulegen und die sozialpolitischen Realitäten in der Bundeshauptstadt zu erkennen. "So soll nach derzeitigen Plänen der Bundesregierung das Lehrlingsauffangnetz verlängert werden. Beispiele wie diese machen doch deutlich, dass nicht der Bund alleine für die Wiener Arbeitsmarktmisere verantwortlich gemacht werden kann", meinte er dazu.

Und Gajdosik abschließend an die Adresse von Präsident Tumpel :
"Machen Sie den Verantwortlichen im Rathaus endlich klar, in welch prekärer Lage sich der Wiener Arbeitsmarkt befindet. Hier in der Bundeshauptstadt muss sich nämlich wirklich grundlegend etwas ändern!"

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