Darabos: Kräftiger Rückenwind für SPÖ

"Rechne mit starken Zugewinnen bei den Landtagswahlen"

Wien (SK) "Kräftigen Rückenwind" spürt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos für die SPÖ. "Der SPÖ geht es sehr gut!", freut sich Darabos fünf Tage vor den Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg. "Ich rechne mit starken Zugewinnen", so Darabos in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. ****

Die guten Umfragwerte für die Sozialdemokraten führt Darabos nicht zuletzt darauf zurück, dass die schwarz-blaue Regierung von den Österreicherinnen und Österreichern mehr und mehr Denkzettel erhält. Alle Umfragedaten würden auf eine "grob gesagte: Umkehrung" des Wahlergebnisses von 2002 hinweisen; nämlich 42:36 für die SPÖ auf Bundesebene. "Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, aber auch die Tätigkeit - oder auch Untätigkeit - der Regierung bei den Pensionen, hat dazu geführt."

Einige Denkzettel hat die schwarz-blaue Regierung bereits einstecken müssen. Darabos verwies auf die Personalvertretungswahlen bei der Exekutive, sie wurden "bravorös" von den Sozialdemokraten gewonnen. Das sei nicht selbstverständlich gewesen, verwies Darabos auf die einstmalige Stärke der FPÖ bei der Exekutive. Klar gewonnen habe die SPÖ auch bei den Arbeiterkammer-Wahlen in Salzburg (plus acht Prozent) und Tirol (plus sechs Prozent). "Ich glaube fünf Tage vor den Landtagswahlen sagen zu können, dass die SPÖ ihren Siegeszug fortsetzt", so Darabos, der guten Mutes ist, die Wahlen bis zu den Europawahlen im Juni zu gewinnen.

Die Motive von wenigen SPÖ-Funktionären, Jörg Haider bei der Landtagswahl zu unterstützen, sieht Darabos in "persönlicher Enttäuschung" aufgrund nicht erreichter Positionen sowie "Rache". "Diese Leute passen besser zu Jörg Haider", so Darabos, der darauf hinwies, dass der ehemalige Parteisekretär Grossmann vor seinem Umschwenken ein "großer Haider-Jäger" war. Ein eventueller Parteiausschluss Grossmanns sei Sache der Landespartei, betonte Darabos, er rät aber zu Gelassenheit, um ein "Märtyrertum" Grossmanns zu vermeiden. Abschließend erklärte Darabos, dass Peter Ambrozy das große Verdienst habe, die SPÖ in Kärnten geeint zu haben und die Frage der Überläufer nicht so wichtig sei - "wichtig sind Inhalte!". (Schluss) up

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