VP-Walter: SPÖ Wien hat Positionierung des Standorts verabsäumt

Wer Steuerentlastungen für den Standort ablehnt, gefährdet Wachstum und Arbeitsplätze

Wien (2. März 2004) - "Die Zusammenarbeit zwischen der Stadtregierung und dem BMWA ist ein erster wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt. Noch wichtiger wäre es aber seitens der SPÖ Stadtregierung ein Wirtschaftskonzept für den Standort vorzulegen. Andernfalls werden wir auch in Zukunft unerfreuliche Zahlen präsentiert bekommen", sagt heute Dienstag der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter anlässlich der vorgestellten Arbeitsmarktdaten für Wien. "Während die Arbeitslosigkeit in vier Bundesländern sogar rückläufig ist, verzeichnete Wien neuerlich einen Anstieg knapp im zweistelligen Bereich. Das können nicht nur konjunkturelle Probleme sein, sondern hat tieferliegende strukturelle Ursachen, die länger zurückreichen. Laut Wifo hat sich Wien in den letzten 25 Jahren weder als dynamische Industriestadt noch als hochrangiges Dienstleistungszentrum positionieren können. Ein alles in allem vernichtendes Zeugnis für die Politik der SPÖ Stadtregierung."

"Nicht nur die aktuellen Arbeitslosenzahlen zeigen, dass der Standort Wien immer mehr unter Druck gerät. Laut ABA ist im vergangenen Jahr der auf Wien entfallende Anteil an angesiedelten Unternehmen zurück gegangen, seit geraumer Zeit werden Osteuropazentralen eher aus Wien abgezogen. Gleichzeitig positionieren sich die Slowakei und Ungarn im Bereich hochqualitativer Produktionen insbesondere im Automobilbereich, wodurch tausende neue Arbeitsplätze jenseits der Grenze geschaffen werden. Wenn nun die SPÖ die so notwendige Steuerentlastung für Betriebe und damit für den Wirtschaftsstandort ablehnt, so trägt sie die Hauptverantwortung für niedriges Wachstum und höhere Arbeitslosenraten in Wien", so der Landesgeschäftsführer weiter.

Norbert Walter abschließend: "Auch punkto Technologie ist die Bundeshauptstadt im Gegensatz zu den Jubelmeldungen der SPÖ Wien nur Mittelmaß. Laut Wifo weisen die modernen Industriestädte in Süddeutschland und Oberitalien eine stärkere Ausrichtung auf Technologiebereiche auf. Anstatt aus ideologischen Gründen einen unüberblickbaren Bauchladen an Beteiligungen zu führen, sollten die Mittel in Wien noch zielgerichteter für Zukunftstechnologien und Wachstumsbereiche eingesetzt werden. Das schafft nachhaltig Wachstum und Arbeitsplätze."

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