Grüne Kärnten: Leider keine Entwarnung für Kärntner Arbeitsmarkt - Grüne legen Konzept vor

Haiders Schönfärberei schafft keinen einzigen Arbeitsplatz

OTS (Klagenfurt) - "Im Unterschied zur Schönfärberei des Kärntner Landeshauptmannes müssen wir leider fest stellen, dass die Arbeitslosigkeit in Kärnten nach wie vor die zweithöchste im Bundesgebiet ist. Diese Tatsache zu verleugnen bringt niemanden etwas, - eine unverzügliche Beschäftigungsoffensive wie wir sie vorschlagen jedoch schon", erklären heute der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger, und der Spitzenkandidat der Kärntner Grünen, Rolf Holub gemeinsam.

Öllinger verweist darauf, dass in der offiziellen Statistik des Landes im Vorfeld des LT-Wahl eigenartigerweise die Anzahl der Arbeitslosen sinke. "Die Realität sieht leider anders aus. Haider ignoriert schlicht und einfach jene arbeitslos gemeldeten Personen, die einen Pensionsvorschuss erhalten. Die Anzahl dieser Menschen ist in Kärnten im Österreichvergleich ganz besonders hoch", erläutert Öllinger. Darüber hinaus verstecke die offizielle Statistik jene Menschen die sich in Schulungen befinden, aber ebenfalls keinen Arbeitsplatz hätten. "Die tatsächliche Situation ist leider nicht besser als im vergangenen Jahr. Die Arbeitslosigkeit in Kärnten ist bedauerlicherweise gleich geblieben", so Öllinger.

"Außer großen Worten und falschen Zahlen hat LH Haider nichts zu bieten", ergänzt Rolf Holub, Spitzenkandidat der Kärntner Grünen. Holub verweist auf das Grüne Programm für eine Beschäftigungsoffensive in Kärnten. Dieses umfasse zum einen den Ausbau von Beschäftigungsmöglichkeiten im Sozial- und Umweltschutzbereich: "Insbesondere bei der Kinderbetreuung und bei ambulanten Pflegediensten hat Kärnten einen enormen Nachholbedarf", so Holub. Weiters fordert Holub Investitionen in den öffentlichen Verkehr und in die Bildung: "Nur so werden nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wirtschaft gestärkt."

"Die Kärntnerinnen und Kärntner brauchen keine ungedeckten Schecks oder Geldgeschenke a la Haider, sondern stabile Arbeitsplätze vor Ort und eine Stärkung der regionalen Wirtschaft", fordert Holub abschließend.

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