Walch: "Schwerarbeiterregelung ab dem 60. Lebensjahr - FPÖ-Idee wird umgesetzt"

Speziell Bauarbeiter werden in den Genuß kommen

Wien, 2004-03-02 (fpd) - "Sozialminister Haupt hat der Unfallversicherungsanstalt nun eine Beobachtungsstudie bei kleineren Baufirmen im Bezirk Perg in Auftrag gegeben, bei der die Bauarbeiter ständig von Gesundheitsexperten am Arbeitsplatz beobachtet werden. Das soll für eine rasche Umsetzung der Schwerarbeiterreglung dienen", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und AK-Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. ****

Die letztes Jahr im Zuge der Pensionsreform bereits beschlossene Schwerarbeiterregelung müsse nun rasch in die Realität umgesetzt werden. "Die Ergebnisse der Beobachtung im Baugewerbe werden wesentlich Einfluß auf die Umsetzung nehmen", meinte Walch.
Er, Walch, setze sich aber "selbstverständlich für alle Berufgruppen" ein. Viele Bereiche würden ansonsten aufgrund der kleinen Zahl an Arbeitnehmer nicht berücksichtigt. "Das Ganze ist nicht so einfach. Auch sollen jene Berufsgruppen als Schwerarbeiter gelten, die nur eine kleine Gruppe repräsentieren und daher innerhalb der Gewerkschaft nichts zu reden haben", führte Walch an, warum gewisse Aufgaben in der Arbeit überprüft gehörten.

"Ich werde jedenfalls - ohne wie Verzetnitsch das Blaue vom Himmel zu versprechen - ernsthaft und ehrlich für alle da sein und arbeiten. Und im Gegensatz zu Verzetnitsch habe ich letztes Jahr im Parlament nicht gegen die Schwerarbeiterregelung gestimmt", schloß Walch. (Schluß)

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