Grüne/Holub: Wüten von Holzindustriellen Tilly muss gestoppt werden

Grüne wollen Gemeindevolksbegehren einleiten

Klagenfurt (OTS) - "Seit dem Kauf des Grundstückes Walterskirchen durch den Holzindustriellen Tilly wird rücksichtslos mit dem Naturjuwel umgegangen. Bereits 2002 ließ Tilly einen uralten Föhrenwald mit seinen Orchideengründen und Brutplätzen inmitten eines EU-Vogelschutzgebietes schlägern. Neuerlicher Höhepunkt seines Wütens sind die Schlägerungen von gesunden alten Rotföhren", kritisiert der Landessprecher der Kärntner Grünen, Rolf Holub.

Zur Rettung von Walterskirchen haben die Grünen heute mit der Sammlung von Unterschriften zur Einleitung eines Gemeindevolksbegehren in Krumpendorf gestartet. Darüber hinaus prüfen die Grünen, ob die bisherigen Schlägerungen ausreichen, um die für den Fall einer Umwidmung vorbereitete EU-Beschwerde bereits jetzt abzuschicken. "Jedenfalls werden wir Fotos und eine Darstellung des Sachverhaltes an die für Naturschutz zuständige Generaldirektion 11 übermitteln", so Holub.

Im Fall einer Umwidmung würden die Grünen jedenfalls eine formale Beschwerde wegen Verstoß gegen EU-Naturschutzrecht einbringen. "Georg Wurmitzer hat als Naturschutzlandesrat vollends abgedankt. Dass er der Zerstörung des letzten unberührten Naturgrundes am Wörthersee tatenlos zusieht, ist ein Armutszeugnis", schließt Holub.

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