Mobiler Landesprüfzug macht Kärntens Straßen sicher

LR Rohr präsentiert Einsatzstatistik 2003 - Kontrolle des Transitverkehrs wird ausgeweitet

Klagenfurt (LPD) - Keine Chance für abgefahrene Reifen oder
kaputte Fahrwerke auf Kärntens Straßen. Mit dem mobilen Prüfzug des Landes wurde "rollenden Bomben" und Schrott-LKWs im vergangenen Jahr erfolgreich auf den Zahn gefühlt, meinte der zuständige Landesrat Reinhart Rohr, der heute, Dienstag, über das Einsatzjahr 2003 Bilanz zog.

Für insgesamt 584 Fahrzeuge, davon 159 ausländische, seien im Vorjahr am Prüfstand Gutachten erstellt worden, erklärte Rohr gegenüber dem Landespressedienst. Bei 41,8 Prozent dieser Fahrzeuge seien schwere Mängel festgestellt worden, bei 11,1 Prozent habe sogar Gefahr in Verzug bestanden. "Sicherheit im Straßenverkehr wird in Kärnten groß geschrieben", so Landesrat Rohr, für den auch die Information der Bürger und Verkehrsteilnehmer ein wichtiges Anliegen ist. So seien an vier Tagen Informationsveranstaltungen in Bezirkshauptstädten für die Exekutive, Behördenvertreter und vor allem die interessierte Bevölkerung abgehalten worden.

Wirkungsvoll im Einsatz stehe der Landesprüfzug auch bei der Kontrolle des Transitverkehrs, sagte der Landesrat weiters. Durch die Inbetriebnahme des Verkehrskontrollplatzes Haimburg auf der A2 Südautobahn bei Völkermarkt bestehe nunmehr die Möglichkeit, den Schwerverkehr auf dieser Route witterungsunabhängig zu kontrollieren. Dabei habe sich gezeigt, dass die im Transit befindlichen Fahrzeuge nur selten technische Mängel aufwiesen, festgestellte Mängel jedoch meist schwerwiegend seien. Mangelhafte Dokumente, nicht eingehaltene Ruhezeiten bzw. Lenkzeitüberschreitungen seien hingegen vielfach geahndet worden, so Rohr.

Als künftige Aufgaben des Landesprüfzuges nannte Rohr vor allem Kontrollen des Transitverkehrs auf den Hauptrouten A2 Südautobahn, A10 Tauernautobahn und A11 Karawankenautobahn sowie die Überprüfung von Fahrzeugen am niedrigrangigen Straßennetz und des Zielverkehrs im gesamten Bundesland. Dazu sei neben dem Kontrollplatz Haimburg ein weiterer auf der A10 bei Kellerberg in Planung. Verbessert werden solle auch die personelle Situation, um Kontrollen künftig zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten durchführen zu können. Der Landesrat dankte auch den Vertretern der Exekutive und Behörden für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit.
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