Darabos zu Lopatka: Wir halten uns an das Fairness-Übereinkommen

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos erklärte am Sonntag in Reaktion auf ÖVP-Generalsekretär Lopatka: "Die ÖVP muss sich keine Sorgen machen, wir werden uns gewiss an das Fairness-Übereinkommen halten. Die Befürchtungen der ÖVP fußen offensichtlich auf einer nicht unbegründeten Nervosität, die damit zusammenhängt, dass sich die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher einen Bundespräsidenten wie Heinz Fischer wünscht." ****

Darabos verwies darauf, dass im Fairness-Übereinkommen genau festegelegt ist, wie hoch die Gesamtkosten für die Inseraten-Wahlwerbung sein dürfen. "Im Gegensatz zur ÖVP, die aufgrund großzügiger Unterstützungen aus Wirtschaftskreisen traditionell Material-Schlachten bei Wahlkämpfen liefert, werden wir uns mit Sicherheit bis zum Schluss an das Abkommen halten", sagte Darabos, der betonte, dass zum Beispiel die ÖVP bei der letzten Nationalratswahl eine "Materialschlacht" geliefert habe und der ÖVP-Klestil-Wahlkampf das Vierfache des budgetierten Aufwands für die Wahlbewegung Heinz Fischers gekostet habe.

"Heinz Fischer", betonte Darabos abschließend, "steht in seinen bisherigen Ämtern, die er inne hatte und auch in seinem zukünftigen Amtsverständnis für Fairness, Toleranz, Überparteilichkeit, Ehrlichkeit und Anständigkeit. Das betrifft auch die Frage der politischen Einstellung zur Zukunft der österreichischen Sicherheits-und Neutralitätspolitik und der Sozialpolitik - und um nichts anderes geht es in unserer Kampagne." (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004