Wiener Grüne: "Lückenlose Aufklärung" über Postenvergabe von Stadträtin Brauner

Labg. Sigrid Pilz: "Gleichbehandlung wohl nur ein Lippenbekenntnis"

Wien(Grüne) - "Eine lückenlose Aufklärung" über eine Posten-Affäre im Verantwortungsbereich der Wiener Frauenstadträtin Renate Brauner fordert die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Pilz. Hintergrund ist eine Vergabe des Postens der Leitung der EDV-Abteilung der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA).

Dabei war eine hochqualifizierte Frau von einem weniger qualifizierten männlichen Bewerber ausgestochen worden. Nach einer Beschwerde bei der Gleichbehandlungsanwältin musste die Gemeinde Wien nun 5536 Euro Entschädigung zahlen. Frauenstadträtin Brauner hat die umstrittene Postenvergabe persönlich unterzeichnet. Laut der heutigen Ausgabe des KURIER sei die Frau wegen ihrer "Wankelmütigkeit" nicht genommen worden.

Pilz: "Nicht nur, dass Brauner jetzt 5536 Euro Entschädigung zahlen muß, weil sie einen weniger qualifizierten Mann bevorzugte, nun wird der Bewerberin auch noch ‚Wankelmütigkeit' vorgeworfen. Brauner hat Anlass, sich jetzt zu entschuldigen. Ich fordere die lückenlose Aufklärung dieser Posten-Affäre im Ressort der Frauenstadträtin. Gleichbehandlung ist bei ihr wohl nur ein Lippenbekenntnis."

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