Serie von 67 Einbrüchen von Gendarmerie in Kärnten geklärt

Einsatz des Sicherheitsmonitors .BK führt zu weiterem spektakulären Erfolg

Wien (OTS) - Seit März 2003 stieg im Bezirk Villach Land die Zahl der Eigentumsdelikte stark an. Speziell im Raum Rosental häuften sich die Einbruchsdiebstähle in Gasthäuser.

Die Tatortspezialisten der Gendarmerie Villach-Land konnte anhand der vorgefundenen Spuren feststellen, dass in allen Fällen vom Täter ein blaues Montiereisen verwendet wurde. Außerdem wurden auf fast allen Tatorten gleiche Schuhabdruckspuren gesichert.

Eine wesentliche Rolle bei der Zusammenführung von Tatorten und Spuren spielte dabei der vom Bundeskriminalamt (.BK) entwickelte Sicherheitsmonitor. Mit seiner Hilfe konnte außerdem ein Bewegungsprofil des Täters erstellt werden, so dass bald feststand, dass der Täter in ganz Kärnten sein Unwesen trieb. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden die vorhandene Sektorstreifen entsprechend konzentriert.

Am 13. Februar 2004 gegen 04.00 Uhr wurde die Sektorstreife der Gendarmerie Velden, verständigt, dass in Lind/Velden ein Einbruchsdiebstahl in eine Pizzeria verübt worden war und der Täter gerade flüchtete. Nach intensiver Fahndung konnten die Beamten einen verdächtigen PKW anhalten. Nach einer vorerst informativen Befragung des Fahrzeuglenkers wurde im Fahrzeug ein blaues Montiereisen entdeckt, das im Sicherheitsmonitor .BK beschrieben worden war. Ein Fahndungsdetail das zur Festnahme des Verdächtigen führte
Im Zug der weiteren Erhebungen der Gendarmerie konnten dem Täter 67 Einbruchsdiebstähle mit einer Gesamtschadensumme von ca. 100.000 Euro nachgewiesen werden.

Innenminister Dr. Ernst Strasser ließ es sich nicht nehmen den erfolgreichen Ermittlern zu gratulieren. Dabei betonte er, dass "dieser Fall ein Paradebeispiel dafür sei, wie engagierte Beamte modernste Fahndungsmittel - wie den Sicherheitsmonitor .BK -erfolgreich nutzen".

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Landesgendarmeriekommando für Kärnten
Obstlt Wolfgang Rauchegger
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