"profil": Jörg Haider will nicht FPÖ-Chef werden

Kärntner Landeshauptmann will sich nach Wiederwahl "ausschließlich um Kärnten kümmern" - FPÖ werde am 7. März "knapp, aber spürbar vorne liegen" - kritisiert SPÖ-Wahlkampf

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider, dass er derzeit keine Ambitionen hege, FPÖ-Obmann zu werden: "Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass ich, wenn ich zum Landeshauptmann gewählt werde, wieder volle fünf Jahre für das Land zur Verfügung stehe." Er wolle sich "ausschließlich den Aufgaben in Kärnten widmen".

Für die bevorstehenden Landtagswahlen gibt sich Haider siegesgewiss. Die FPÖ werde am 7. März "knapp, aber spürbar vorne sein". Haider erinnerte allerdings explizit, daran, dass er Wolfgang Schüssel im Jahr 2000 "vom dritten Platz zum Bundeskanzler verholfen" habe.

Abfällig äußert sich Haider im "profil"-Interview über den Wahlkampf der Kärntner SPÖ, der "keine einheitliche Linie" habe. SP-Spitzenkandidat Peter Ambrozy werde im Wahlkampffinale "von seinen Parteifreunden aus dem Verkehr gezogen", konstatiert der Kärntner Landeshauptmann. "Ambrozy verschwindet völlig aus dem Blickfeld."

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