Bleckmann: Guten Morgen, SPÖ

Wien 2004-02-28 (fpd) - "Ich gratuliere dem SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer dass er sich in schulpolitischer Hinsicht, mit einigen abweichlerischen Ausnahmen, voll und ganz der Linie der FPÖ angeschlossen hat", kommentierte FPÖ Generalsekretärin Magda Bleckmann die gestrigen Aussagen Alfred Gusenbauers zur Bildungspolitik. Die SPÖ habe ja beinahe ein Konzept präsentiert, was ja im Vergleich zur Oppositionspolitik der letzten Jahre einen massiven Fortschritt darstelle.****

Hervorzuheben sei die Forderung Gusenbauers nach einer Abschaffung der Pragmatisierung für Lehrer, womit die SPÖ eine langjährige Forderung der FPÖ aufgreife und nach jahrzehntelangem Abwehrkampf endlich unterstütze. Die Evaluisierung von Lehrern und eine verpflichtende Weiterbildung seien ebenfalls urfreiheitliche Kernforderungen, bekräftigte Bleckmann.

Es sei zu begrüßen, dass die SPÖ nach jahrzehntelanger Verweigerungshaltung sich endlich dazu durchgerungen habe, die Notwendigkei einer gezielten Begabtenförderung anzuerkennen, betonte Bleckmann. Es stelle sich hier nur erneut die Frage ob Gusenbauer nicht wieder einmal ein einsamer Prediger in der roten Wüste sei, oder ob ihm diesmal auch seine eigene Partei folgen könne. "Die FPÖ bietet Gusenbauer gerne Argumentationshilfen an um seine Genossinnen und Genossen von der Begabtenförderung zu überzeugen, denn die Freiheitlichen fordern dies seit Jahrzehnten", betonte Bleckmann.

Ebenso habe Gusenbauer endlich registriert, dass mit der Umwandlung der Pädagogischen Akademien in Hochschulen, es zu einer verbesserten Ausbildung Österreichs Lehrer kommen werde. Gusenbauer habe hier sehr vernünftige Forderungen aufgestellt, nämlich die Positionen der FPÖ übernommen, erwähnte Bleckmann. "Ich bin mir sicher dass Gusenbauer, wenn er sich nur ausführlicher mit der Politik dieser Bundesregierung beschäftigen würde, auch in vielen anderen Punkten vernünftige Positionen einnehmen würde - nämlich jene der FPÖ," bekräftigte Bleckmann abschließend.

(Schluss/bxf)

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