Kärntner Tourismus hat ein hohes Potential

Vierter Kärntner Tourismusgipfel in Velden stand im Zeichen von großem Optimismus - LH Haider und LHStv. Pfeifenberger setzen auf Niedrigpreisfluglinien

Klagenfurt (LPD) - Der vierte Kärntner Tourismusgipfel, heute Freitag, im Casineum Velden erwies sich als wahrer Publikumsmagnet. Der Casineumsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Statements, Interviews und Referate standen während der knapp dreistündigen Veranstaltung auf dem Programm, durch das Claudia Schatzer als Moderatorin führte.

Landeshauptmann Jörg Haider hob die vielen Tourismus-Aktivitäten der letzten Jahre hervor. Sie hätten dem Kärntner Tourismus wieder Leben eingehaucht. Das es mit dem Kärntner Fremdenverkehr auch wieder steil bergauf gehe, beweisen die Tourismusprojekte, die derzeit rund um den Wörthersee im Bau, in Planung bzw. knapp vor der Fertigstellung seien, sagte der Landeshauptmann. Dabei nannte er unter anderem das knapp vor der Fertigstellung befindliche neue Hotel Werzer in Pörtschach und das Schlosshotel in Velden. Toll eingeschlagen hätten auch die Niedrigpreisfluglinien. Das beweisen die steigenden Passagierzahlen des Klagenfurter Flughafens. Haider lobte auch die positive Einstellung der Hoteliers und Touristiker. Nur durch sie könnten die touristischen Ressourcen, über die Kärnten zweifelsohne verfüge, optimal in den nächsten Jahren genützt werden. Im heurigen Jahr werde sich Kärnten auch speziell dem Thema Wasser widmen. Das Trinkwasser Kärntens, es stammt zu 71 Prozent aus Gebirgsquellen, soll ebenso zum Imageträger des Landes werden, wie die Wörtherseebühne unter ihrem neuen Intendanten Renato Zanella.

Für Tourismusreferent Karl Pfeifenberger hat der Tourismus in den letzten Jahren seinen Stellenwert zurückerobert, den er vor Jahren hatte. Das sei ein Verdienst der Touristiker und ihrer Mitarbeiter. Er sei nun wieder Garant für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Einkommen. Möglich sei laut Pfeifenberger die Entwicklung gewesen, da man seitens des Landes Strukturen geschaffen habe, die schlagkräftig genug waren, den Wettkampf um neue Gästeschichten aufzunehmen. Das zusätzliche Geld, jährlich wurde um 35 bis 38 Prozent mehr Kapital investiert, schlug sich in der höheren Auslastung der Betriebe und in der Beschäftigung nieder. Zudem wurde viele gute Ideen durchgesetzt. Zufrieden ist Pfeifenberger mit der bisherigen Wintersaison. Im Jänner gab es einen Zuwachs von 1,2 Prozent, auch für Februar und März sei mit Zuwächsen zu rechnen. Ebenso wie der Landeshauptmann setzt Pfeifenberger auch auf die Niedrigpreisfluglinien. Durch die neuen Destinationen hätte Kärnten im internationalen Flugbusiness wieder einen Namen. 60 Prozent der Gäste seien neue Gäste. Sie bringen Kärnten eine Wertschöpfung von 22 Millionen Euro. Für den Tourismusreferenten ist es auch durchaus vorstellbar, dass in naher Zukunft eine Niedrigpreisfluglinie von Klagenfurt nach Wien fliegen werde.
Auf großes Interesse stießen auch die Referate von Michael Himmer (Grey Worldwide Austria) und von Hapag-Llyod Express-Geschäftsführer Wolfgang Kurth. Himmer beleuchte mit vier Thesen das Thema "Werbung versus PR". Er attestierte Kärnten nicht nur ein hohes touristisches Potential. Im Eventbereich habe Kärnten "eine Alleinstellung, die man keinesfalls aufgeben dürfe." Kurth referierte über den Wachstumsschub für Kärntens Tourismus durch Hapag-Llyod-Express. Im Sommer werde die Niedrigpreisfluglinie 17 mal pro Woche Kärnten anfliegen. Kärnten könne sich im heurigen Jahr eine Wertschöpfung von 20 bis 24 Millionen Euro erwarten.

Werner Bilgram, Geschäftsführer der Kärnten Werbung sprach über neue Gästeschichten, Renato Zanella, Intendant der Wörtherseebühne, will mit den Wörtherseefestspielen und den geplanten Produktionen das Publikum jährlich acht Wochen überraschen und in den Bann ziehen bzw. der Seebühne eine neue Identität verleihen.
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