KAV-Direktor Hauke antwortet auf FPÖ-Kritik

"Lernen Sie Ihr Geschäft, Frau Landauer" - "FP-Gesundheitssprecherin legt erschreckende Ignoranz an den Tag"

Wien (OTS) - "Als Unwissende in Sachen heimisches Gesundheitswesen outete sich heute die freiheitliche Gesundheitssprecherin Karin Landauer. In einer Aussendung forderte Sie vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) die Erstellung des Krankenanstaltenplans. Eine Politikerin, noch dazu eine, die sich als Gesundheitssprecherin betitelt, sollte eigentlich wissen dass der Krankenanstaltenplan nicht vom KAV erstellt wird - oder besser gesagt: nicht erstellt werden darf", wundert sich KAV-Generaldirektor Eugen Hauke über "so viel Unprofessionalität".
Der Wiener Krankenanstaltenplan ist in seiner Ausarbeitung abhängig vom Österreichischen Krankenanstaltenplan, der eindeutig die Planwerte für Wien definiert - "und danach arbeiten wir auch", so Hauke: "Das wenigstens sollte Frau Landauer wissen. Nicht einmal die ,Basics' des eigenen Aufgabenbereichs zu kennen, ist wohl mehr als bedenklich. Ich kann nur sagen: Lernen Sie Ihr Geschäft, Frau Landauer!"

Auch weist Hauke darauf hin, dass die KAV-interne Planung selbstverständlich auf dem letzten Stand ist: "Wir arbeiten nach wie vor an der Umsetzung der uns vorgegebenen Planwerte und bemühen uns diese bis 2005 zu erreichen. Die Verlagerung von Leistungen kleinerer Krankenhäuser habe ich nicht überraschend angekündigt, es handelt sich um einen jahrelangen Planungsprozess, der nach Akkordierung mit der politischen Ebene umgesetzt werden soll. Das Wohl der Patienten steht für uns im KAV nach wie vor im Vordergrund und ist ein unerlässliches Muss für uns."

Kein Defizit

Auch Landauers Aussage bezüglich einer angeblichen 70 Millionen Euro-Finanzlücke im KAV, zeige deutlich, dass "die blaue Gesundheitssprecherin Desinformationen verbreitet. Es ist mir unverständlich", so Hauke, "dass mir FP-Stadträtin Landauer ein 70 Millionen Euro Defizit vorwirft. Sie sollte doch wissen, dass es sich bei dieser Summe um den bewussten Abbau von angesparten Rücklagen handelt." Im Gegenteil zu der Äußerung von FP-Seite werden heuer 145,5 Millionen Euro in die Spitäler investiert und somit hohe Finanzmittel zum Wohle der Patienten eingesetzt, um das hohe Versorgungsniveau zeitgemäß aufrecht zu erhalten. Hauke: "Was den ,Schulden-Vorwurf' betrifft kann man nur sagen: Frau Landauer irrt sich gewaltig. Denn der KAV arbeitet gleichsam schuldenfrei." Gesundheitssprecherin Landauer habe es in ihrer Funktion bis dato offensichtlich noch kein einziges Mal der Mühe wert gefunden, sich mit dem Kosten-Thema im Spitalswesen auseinander zusetzen. (Schluss) gn

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