VP-Korosec: Wiens Steuerzahler dürfen für Unwirtschaftlichkeit im Hanusch Krankenhaus nicht zur Kasse gebeten werden

Wien (VP-Klub): "Wer sich ein teuer geführtes Spital als Referenz leistet, soll nicht jammern, kein Geld zu haben", kritisiert die Sozialsprecherin des Wiener ÖVP-Landtagsklubs, LAbg. Ingrid Korosec, angesichts der heutigen Aussagen von WGKK Obmann Bittner.

Es habe sich herausgestellt, dass das Hanusch Krankenhaus vom Eigentümer Wiener Gebietskrankenkasse nicht wirtschaftlich geführt wird. Anders ist das von Obmann Bittner erwähnte Finanzloch von 600 Mio. Euro bis 2005 nicht zu erklären. Es sei aber geradezu eine Unverfrorenheit, einerseits weit überhöhte Gehälter zu zahlen und andrerseits zu fordern, dass der nicht zuletzt dadurch hervorgerufene Betriebsabgang aus Steuergeldern der Wienerinnen und Wiener gedeckt werden soll.

Im Hanusch-Krankenhaus sei hausintern enormes Sparpotential vorhanden. Dies habe auch der Rechnungshof in seinem Prüfbericht im Dezember des Vorjahres festgestellt. "Die ÖVP-Wien fordert vom Betreiber des Krankenhauses schon seit Jahren, dieses Sparpotential zu nutzen. Statt Einnahmenerhöhung zu Lasten der Beitragszahler muss endlich Kostensenkung oberstes Prinzip sein. Das gilt auch für die Wiener Gebietskrankenkasse", so Korosec.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006