Brinek: Österreichs Universitäten sind auf dem richtigen Weg

Datenlage der vorliegenden Studie nicht nachvollziehbar

Wien, 27. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Jede Studie, und sei sie auch noch so oberflächlich, wird von der Opposition dazu missbraucht, die österreichischen Universitäten krank zu jammern", sagte heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. Österreichs Universitäten seien auf dem richtigen Weg. "In einigen Bereichen wie etwa der Biotechnologie sind die heimischen Institute bereits vorne mit dabei, neue Gebiete werden in den nächsten Jahren hinzukommen. Dank des neuen Universitätsgesetzes haben alle Universitäten die Möglichkeit, konkurrenzfähige, attraktive und flexible Akteure in Europa zu sein", erklärte Brinek. ****

Die Datenlage der vorliegenden Studie der Shanghai University sei laut Aussagen von Experten auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. So weise die für die Studie verwendete Datenbank für die meistzitierten Wissenschafter z.B. Ferenc Krausz, Professor am Institut für Photonik an der TU Wien nicht aus, obwohl dieser aufgrund der Erforschung der kürzesten Zeitmessung weltweit anerkannt sei. "Ebenso wenig wurden Rahmenbedingungen wie Größe, Ausstattung oder Budgetmittel der Universitäten berücksichtigt", so Brinek weiter.

"Finanziell steht den Universitäten im Jahr 2004 insgesamt rund sechs Prozent mehr zur Verfügung als im Vorjahr", erklärte Brinek. "Alle Universitäten haben ein Budget, mit dem sie wirtschaften können. Zusätzlich erhalten sie weitere 18 Millionen Euro für Universitäts-Forschungsinfrastruktur, 10,9 Millionen Euro für Vorziehprofessuren und 600.000 Euro für Sonderlehrveranstaltungen und Forschungsstipendien." Ebenso wichtig für die weitere positive Entwicklung der Universitäten sei neben ausreichenden Budgetmitteln allerdings auch die Weiterentwicklung von Schwerpunktbildung und Profilentwicklung an den Universitäten sowie regelmäßige Evaluationen und Qualitätsmanagement-Systeme. "Hier haben die heimischen Hochschulen mit dem UG 2002, um das uns ganz Europa beneidet, Rahmenbedingungen bekommen, um konkurrenzfähige, attraktive und flexible Akteure in Europa zu werden", so Brinek abschließend.

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