Bundesforste-Käferbekämpfung im Nationalpark Kalkalpen

Behörde bestätigt korrekte Vorgangsweise

Wien (OTS) - Nachdem die Vorwürfe des Umweltdachverbandes, die Bundesforste (ÖBf) würden im Nationalpark Kalkalpen im Sinne einer "gewinnorientierten Geschäftspolitik" Kahlschläge durchführen, restlos entkräftet wurden, wechselt der Dachverband jetzt seine Argumentationslinie: nicht mehr Gewinnorientierung, sondern behördliche Übertretungen werden nunmehr ins Treffen geführt.

Durch eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Behörde hätte dieses Missverständnis ausgeräumt werden können. Aus Anlass der aktuellen Diskussionen hat die Behörde erst gestern die rechtliche Korrektheit der ÖBf-Käferbekämpfung wiederum bestätigt. Eine behördliche Prüfung vor Ort - mit wissenschaftlicher Unterstützung durch die Universität für Bodenkultur - dieses zum Schutz des gesamten Nationalpark-Waldes notwendigen Vorgehens ist bereits im Vorfeld erfolgt.

Die Österreichischen Bundesforste freuen sich über die fruchtbare Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Naturschutz-Organisationen. Seit der Neugründung der ÖBf 1997 wurden rund zwanzig Natur- und Artenschutzprojekte initiiert - von der Wiederansiedlung des Edelkrebs bis zur Renaturierung von Mooren. Das kommende Gespräch mit dem Umweltdachverband ist Anlass zur Hoffnung, dass diese Vertretungsorganisation für mehrere NGOs jetzt auch wieder den Weg des Dialoges sucht.

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Mag. Bernhard Schragl
Österreichische Bundesforste
Tel: 02231 600 215

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