Vladyka: Armut belastet - ÖVP NÖ verweigert dennoch Hilfe

Heizkostenzuschuss wurde erneut abgelehnt: Niederösterreich keine Insel der Menschlichkeit

St. Pölten (SPI) - Bei der gestrigen Landtagssitzung wurde der Antrag auf Heizkostenzuschuss von der ÖVP bereits zum dritten mal abgelehnt. "Armut gibt es auch in Niederösterreich - und keineswegs sind davon nur einige wenige betroffen. Es ist freilich eine Frage, wie man Armut definiert - aber ich denke, dass keiner bestreiten kann, dass jemand, der mit weniger als 700 Euro im Monat auskommen muss - der Ausgleichszulagenrichtsatz beträgt derzeit für Alleinstehende 653,19 Euro - davon noch Miete, Strom, Versicherung und Heizung zu bezahlen hat, sich nicht besonders viel leisten kann", so die Sozialsprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Christa Vladyka zur erneuten Ablehnung des Heizkostenzuschusses durch die VPNÖ.****

Die Arbeitslosigkeit erreicht Rekordwerte, von der Steuerreform profitieren nur große Unternehmen und kinderreiche Alleinverdiener. Ein kleiner Greißler und eine Alleinerzieherin mit nur einem Kind schauen durch die Finger. Sie profitieren nicht von der Steuerreform, sie werden durch die zahlreichen Teuerungen, die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge und die höheren Abgaben auf Treibstoff und Energie nur noch weiter belastet. "PensionistInnen mit Einkommen unterhalb der Ausgleichszulagengrenze sind noch schlechter dran. Sie bekommen keine auch nur annähernd gerechte Pensionserhöhung, sind von den Teuerungen und Abgabenerhöhungen belastet und von der Steuerreform haben sie gar keinen Vorteil - und das mit dem zweifelhaften Argument, dass sie ja ohnehin keine Steuer zahlen", so Vladyka weiter.

"Schon im Vorfeld der Abstimmung über den Heizkostenzuschuss war es leider hinreichend klar, wie die ÖVP zu alle dem steht. Die ÖVP-Niederösterreich lässt die Menschen in der Kälte stehen -Niederösterreich ist unter dieser ÖVP keine ‚Insel der Menschlichkeit' - das sind nur hohle Phrasen einer ÖVP, die längst den Bezug zur Realität der einfachen Menschen verloren hat", so Vladyka abschließend.
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