Rückkehr des ASB-Teams aus Marokko verzögert sich weiter

Wien (OTS) - Bereits gestern am Abend sollten das Mobile Sanitätsteam und die 16 Rettungshunde-Teams des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs aus dem Erdbebengebiet in Marokko zurückkehren. Nach der Sperre des Flughafens in Al Hoceima gestern am Abend verzögert sich der Rückflug. Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs hofft, dass die Einsatzkräfte heute noch heimkehren können.

Noch gestern am Abend wurden die Teams mit Militärmaschinen zu einem ca. 90 km entfernt gelegenen Flughafen in Nador verlegt. "Wir werden von den Mitarbeitern der österreichischen Botschaft hervorragend betreut", berichtet der Einsatzleiter vor Ort Ralph Ebhart via Satelliten-Telefon. Das eigene Material wie Zelte, Decken, Schlafsäcke und Notstromaggregate wurden bereits gestern an einen UN-Vertreter für die notleidende Bevölkerung übergeben. Die Teams des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs wurden kurzfristig in einem Hotel untergebracht. Die Aufregung mancher Rettungsteams vor Ort kann Ralph Ebhart nicht nachvollziehen. "Die Organisation hat den Umständen entsprechend sehr gut geklappt."

Die endgültige Rückkehr verzögert sich weiter. Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs versucht gemeinsam mit der AUA, einen möglichst raschen Heimflug zu organisieren. Aufgrund des großen Flugverkehrs der Hilfskräfte ist der Luftraum über den marokkanischen Flughäfen überlastet.

Die Krisensituation in der Bevölkerung ist für den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs aus der Erfahrung ähnlicher Einsätze gut nachvollziehbar. Die Panikreaktion der Bevölkerung wird im Erdbebengebiet natürlich durch die Tatsache verstärkt, dass gleichzeitig die ersten internationalen Hilfstrupps abreisen.

Sobald die Ankunft der Teams in Wien feststeht, wird der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs darüber informieren.

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