ÖAAB-Gajdosik ad BA-CA-Führung: "Bilanzputzen" auf Kosten der Arbeitnehmer - Nein Danke!

Wien (ÖAAB): Der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion ÖAAB - Christliche Gewerkschafter Alfred Gajdosik kritisierte heute die bekannt gewordenen Pläne für die Restrukturierung der Bank Austria. "Es ist einfach nicht einzusehen, dass die gewinnbringende österreichische Tochterbank und deren Angestellten für die Fehler der Hypovereinsbank nun den Kopf hinhalten müssen. Wenn man in München Fehler macht, dann soll man in München auch dafür gerade stehen", erklärte er dazu.

Kritik äußerte Gajdosik auch an der neuen Führung der Bank Austria. "Ich habe meine Zweifel daran, dass die Herrschaften wirklich eigenverantwortlich im Sinne der Belegschaft handeln können und dürfen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass sie alle Vorgaben aus München so widerspruchslos hinnehmen", erklärte er dazu.

Unverständnis äußerte der Wiener AK-Vizepräsident auch für die vorgenommene Abwertung des BA-CA Aktienpakets, das im Moment im Besitz der Hypovereinsbank ist. "Wie es aussieht, liegt einigen Personen etwas daran, die Position der Bank Austria innerhalb HVB-Gruppe sukzessive zu schwächen. Anders lässt sich die Reduzierung des Buchwerts um stattliche 800 Millionen Euro nicht erklären", meinte er dazu.

Abschließend bekräftigte Gajdosik die Bereitschaft der Arbeitnehmervertreter, um die Arbeitsplätze bei der Bank Austria zu kämpfen: "Wir werden dem beabsichtigten sozialen Kahlschlag bei der Belegschaft nicht einfach zusehen. Wir werden uns zur Wehr setzen! Und das mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen!"

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB - Landesstelle Wien
Mag. Markus Benesch
Tel. 0664/6375623

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003