Rosenkranz: Benes-Ehrung: Unfreundliche Geste des tschechischen Parlaments

Wien, 2004-02-27 (fpd) - Kritik an der Ehrung von Edvard Benes durch das tschechische Abgeordnetenhaus übte heute FPÖ-Vertriebenensprecherin Barbara Rosenkranz. ****

Rosenkranz sprach von einer unfreundlichen Geste. Benes, so die freiheitliche Vertriebenensprecherin, sei der Hauptverantwortliche für die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Millionen Menschen heimatlos gemacht und Hunderttausende das Leben gekostet habe. Außerdem habe Benes die damalige Tschechoslowakei willfährig an den Stalinismus ausgeliefert, erinnerte Rosenkranz.

Als besonders empörend empfindet es Rosenkranz, daß offen zugegeben werde, daß die Ehrung bereits früher geplant gewesen sei, wegen der Erweiterungsratifizierung in Österreich aber zurückgestellt worden sei. Eine solche Vorgangsweise sei provokant. (Schluß)

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