Heinzl: PensionistInnen haben nicht verdient, abgespeist zu werden!

Wien (SK) "Österreichs PensionistInnen und Pensionisten haben es nicht verdient, mit Almosen abgespeist zu werden", kritisierte der niederösterreichische SPÖ-Abgeordnete Anton Heinzl. Am Mittwoch dieser Woche wurden im Nationalrat zwei Anträge zur Pensionsreform behandelt. ****

Der Antrag der Regierung sieht eine Anhebung von Pensionen um 0,6 Prozent bis zu einer Höchstgrenze von 780 Euro vor, als Einmalzahlung, die sich nicht auf die kommenden Jahre auswirken wird. Der Antrag der SPÖ sieht eine Anhebung aller Pensionen bis zur ASVG-Höchstgrenze um 0,8 Prozent vor. Dieser höhere Betrag gilt als Basis für das nächste Jahr.

Der Regierungsantrag wurde mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ angenommen. "Dass weniger als die Hälfte aller PensionistInnen davon profitiert, wurde von den Regierungsfraktionen dabei ebenso in Kauf genommen wie die Tatsache, dass die Basis für Pensionsanpassungen im Jahr 2005 wieder auf das Vorjahresniveau zurück gehen wird. Auch muss man berücksichtigen, dass Anfang nächsten Jahres die Krankenversicherungsbeiträge erneut steigen werden, die PensionistInnen somit doppelt betroffen sind", erklärte Heinzl am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Abschließend kritisierte Heinzl seinen niederösterreichischen Kollegen Brader von der ÖVP, "der - bei einem Monatseinkommen von rund 15.000 Euro - den Bezug zur Realität vieler Österreicherinnen und Österreicher, die mit einem winzigen Teil seines Einkommens auskommen müssen, verloren zu haben scheint". (Schluss) wf/mp/mm

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