Flemming: Nur europaweite Standards können Leiden der Schlachttiere beim Transport verhindern

Flemming setzt sich für österreichische Standards auf EU-Ebene ein

Wien, 27. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Kürzlich in Österreich vorgenommene Kontrollen von Tiertransporten hatten ein ausgesprochen besorgniserregendes Ergebnis: 555 Schafe waren auf einem LKW sowie einem Anhänger aus Rumänien über Ungarn, Slowenien, Italien und Österreich zur Schlachtung nach Deutschland verbracht worden. Die Transportzeit betrug bei der Anhaltung des Fahrzeuges bereits 29,5 Stunden, weitere 9 Stunden wären noch zu fahren gewesen. Ein solcher grauenvoller Skandal zeigt deutlich, dass dem Leiden von Schlachtvieh beim Transport nur durch einheitliche und europaweite Standards Einhalt geboten werden kann", sagte heute, Freitag, die österreichische Europaabgeordnete Dr. Marilies Flemming. ****

Flemming verwies in diesem Zusammenhang erneut auf den positiven Ausgang der kürzlichen Abstimmung sowohl im Umwelt- als auch im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments: "Wir haben in diesen beiden Ausschüssen eine Transportzeitbegrenzung von 8 Stunden für Schlachtvieh durchsetzen können. Auch wenn wir es noch nicht ganz geschafft haben, auf europäischer Ebene die in Österreich geltende, noch strengere Transportzeitbegrenzung von 6 Stunden für Schlachtvieh zu verwirklichen, ist auch das schon ein großer Erfolg. Wenn wir das durchsetzen können, wären auch die künftigen Mitgliedstaaten verpflichtet, eine Transportzeitbegrenzung von 8 Stunden für Schlachtvieh einzuhalten."

Flemming setzt nun alle Hoffnungen auf die abschließende Behandlung durch den federführenden Landwirtschaftsausschuss. "Ich hoffe sehr, dass hier die Forderungen des Umwelt- und Verkehrsausschusses berücksichtigt werden. Es ist nach wie vor mein Ziel, die in Österreich längst geltenden Standards jetzt auch auf EU-Ebene zu etablieren", so Flemming abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

MEP Dr. Marilies Flemming, Tel.: 0032-2-284-5775
(mflemming@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21 (pschulmeister@europarl.eu.int)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002