"Down Under" im ORF: Formel-1-Auftakt und "Universum"-Sechsteiler

Formel-1-Premiere für Christian Klien beim Grand Prix in Melbourne

Wien (OTS) - Rassiger Rennsport und wilde Natur - Der ORF zeigt in den kommenden Wochen, dass der fünfte Kontinent mehr zu bieten hat als nur Kängurus und Wüste. "Down Under" rückt nach Karl Merkatz' "Easy Radler"-Tour in den achtziger Jahren und den Olympischen Spielen 2000 wieder in den Mittelpunkt des ORF-Programms: In Melbourne startet die Formel-1-Saison 2004 - und "Universum" widmet dem "Wilden Australien" einen Sechsteiler.

Christian Klien erstmals bei einem Grand Prix im Formel-1-Cockpit

Alle echten Formel-1-Fans werden bereits am Freitag, dem 5. März 2004, zu Frühaufstehern, um mit Christian Klien endlich wieder einen Österreicher in einem Formel-1-Cockpit zu sehen. Der ORF SPORT beginnt seine Live-Übertragungen aus Melbourne um 3.40 Uhr mit dem Freien Training. Die Qualifikation steht am Samstag um 3.45 Uhr live auf dem Programm. Vom Höhepunkt, dem Rennen, berichtet der ORF SPORT am Sonntag um 3.00 Uhr live. Um 8.30 Uhr folgt eine Wiederholung des Rennens. Die Highlights des Rennens sind am Montag um 4.20 Uhr zu sehen. Kommentator in Melbourne ist Heinz Prüller, Interviewer in den Boxen ist Peter Brunner. Für Reportagen rund um das Rennen sorgen Willi Weisch und Marc Wurzinger. Mit Michael Panhofer hat der ORF auch einen Kameramann in Melbourne. Jaguar-Pilot Christian Klien wird nicht nur in Australien im Zentrum der ORF-Berichterstattung stehen. "Sport am Sonntag" berichtet am 7. März um 18.30 Uhr in ORF 1 auch aus Kliens Heimatgemeinde Hohenems, wo das Rennen für Hunderte Klien-Fans auf einer Videowall gezeigt wird.

Die Formel-1-Sendezeiten in ORF 1:

Freitag, 5. März, 3.40 Uhr: Freies Training

Samstag, 6. März, 3.45 Uhr: Qualifikation

Sonntag, 7. März, 3.00 Uhr: Großer Preis von Australien

Sonntag, 7. März, 8.30 Uhr: Großer Preis von Australien (Wiederholung)

Montag, 8. März, 4.20 Uhr: Großer Preis von Australien (Highlights)

Start des "Universum"-Sechsteilers "Down Under - Wildes Australien" am 2. März in ORF 2

Auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel liegt der eigenwillige Inselkontinent Australien. Es ist ein Ort der Gegensätze, der von einem riesigen Glutofen im Landesinneren über tropische Regenwälder und weltberühmte Korallenriffe bis zu den schneebedeckten Gipfeln uralter Gebirge alle Extreme vereint. Im Stil der Serien "Wildes Afrika" und "Südamerika - Kontinent der Superlative" führt dieser Sechsteiler durch die Wildnis Australiens. Über drei Viertel des Erdteils sind unberührte Natur. Hier leben mehr Tierarten als in Europa und Nordamerika zusammen und nahezu alle kommen ausschließlich in Down Under vor. Der erste Teil der sechsteiligen "Universum"-Dokumentation "Down Under - Wildes Australien" von Neil Nightingale steht erstmals am Dienstag, dem 2. März, um 20.15 Uhr in der deutschen Bearbeitung von Barbara Puskás in Stereo und im Format 16:9 auf dem Programm von ORF 2.

Australiens zweites Gesicht: Schneestürme und Eiseskälte

Vor 100 Millionen Jahren erschütterten gewaltige Kräfte den Superkontinent Gondwana. Ein Teil der riesigen Landmasse löste sich, brach auseinander und driftete nordwärts. In Folge faltete sich an der Ostküste die 3.000 Kilometer lange Great Dividing Range, die ostaustralische Kordillere, auf. Sie ist heute die einzige große Gebirgskette des Kontinents und dementsprechend einflussreich auf das Klima. Ihre Gipfel stehen den feuchten Luftmassen des Pazifiks im Weg und sorgen für einen fruchtbaren Küstenstreifen und dicht bewaldete Berghänge. Im Süden geht die Kordillere in die Snowy Mountains über -markiert vom höchsten Berg Australiens, dem 2.230 Meter hohen Mount Kosciusko. Mehrere Monate im Jahr überzieht eine dicke Schneedecke die australischen Alpen. Hier zeigt Australien sein zweites Gesicht. Nicht Dürre und Hitze prägen den Landstrich, sondern Schneestürme und Eiseskälte. Aber selbst in diesen Regionen leben Beuteltiere. Je schlechter das Wetter, desto eher kommen Wombats auch tagsüber aus der Höhle. Wie ein Schneepflug bahnt sich das nagetierartige Wesen seinen Weg.

A lot of nothing: eine beklemmende und faszinierende Weite

Von den eisigen Bergbächen bis ins tropische Tiefland des Nordens lebt ein wahrer Uraustralier: das Schnabeltier. Diese außergewöhnliche Kreatur sieht aus wie eine Mischung aus Ente und Biber. Aber sein Schnabel ist weich und biegsam, und sein Schwanz dient nicht nur als Ruder, sondern auch als Fettdepot. Die Weibchen legen Eier und die Männchen besitzen Giftdrüsen. Kaum verwunderlich, dass erste Berichte über dieses Tier als reine Erfindung abgetan wurden. Australien ist im Laufe der Jahrtausende immer trockener geworden. Heute dominieren Sand- und Steinwüsten und ödes Buschland den Kontinent. A lot of nothing - eine Menge Nichts - nennen die Australier die ebenso beklemmende wie faszinierende Weite des heißen Stücks Unendlichkeit.

Reichtum an Tier- und Pflanzenarten übertrifft alle anderen Lebensräume

Nur an der Ostküste erinnern märchenhafte Wälder an die frühe Geschichte des Kontinents, als er noch zur Gänze mit üppiger Vegetation bedeckt war. Ihr Reichtum an Tier- und Pflanzenarten übertrifft alle anderen Lebensräume. Nachdem sich Australien abgenabelt hatte, konnte sich hier aus den Urbewohnern Gondwanas eine Vielzahl einzigartiger Lebewesen entwickeln. Auch die Geschichte der Kängurus hat in diesen Wäldern begonnen. Heute leben in Australien 50 Millionen der sprunggewaltigen Beuteltiere - die Menschen bringen es gerade auf die Hälfte. In weiten Teilen aber haben die genügsamen Eukalyptusbäume die durstigen Urwaldpflanzen abgelöst. Sie sind nun der Lebensraum für die Maskottchen Australiens: die Koalas. Down Under vereint nicht nur Wüsten, Bergwelten und Eukalyptuswälder, sondern auch paradiesische Feuchtgebiete und die schönsten Korallenriffe der Welt.

Die weiteren Termine von "Down Under - Wildes Australien" in ORF 2:

Dienstag, 9. März, 20.15 Uhr: Das rote Herz (2)

Dienstag, 16. März, 20.15 Uhr: Meeresträume (3)

Dienstag, 23. März, 20.15 Uhr: Im Reich des Eukalyptus (4)

Dienstag, 30. März, 20.15 Uhr: Inselwelten (5)

Dienstag, 6. April, 20.15 Uhr: Neuland (6)

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