Rettberg in NEWS: "Mir geht es schlecht, fühle mich zu Unrecht verfolgt."

Wien (OTS) - Der international zur Fahndung ausgeschriebene Ex-Libro-Boss Andre Rettberg meldet sich via seinen Verteidiger Elmar Kresbach in NEWS aus seinem Fluchtversteck zu Wort und geht in die Gegenoffensive.

Rettberg wörtlich in NEWS: "Mir geht es schlecht, ich fühle mich völlig zu unrecht von der Justiz verfolgt. Meine Lage ist alles andere als erfreulich, ich bin nicht wirklich liquid, fühle mich gehetzt und lebe völlig bescheiden."
Der Ex-Libro-Chef weiter:,,Ich sehe nicht ein, dass ich mich auf unabsehbare Zeit in Untersuchungshaft begeben sollte. Der Umgang mit meinen beiden Rechtsanwälten ist jedenfalls ein abschreckendes Beispiel. Das erklärt auch, warum ich mich bisher nicht gestellt habe.Ich würde lieber heute als morgen kommen, zumal ich meinen persönlichen und familären Mittelpunkt in Österreich habe. Hätte ich freies Geleit, würde ich am nächsten Tag dastehen."

Zu seiner Finanz-Lage erklärt Rettberg ,,Es wurden bloß Spesen und Aufwände finanziert, die mir aus meiner Arbeit in Zusammenhang mit Immobilienprojekten in Ungarn und der Entwicklung der Drinks Very+ entstanden sind. Dabei handelt es sich also nur um den Ersatz meiner Auslagen und um Vorschüsse für zu erwartende Erfolge aus diesen Projekten."
Und stellt weiters fest: ,,Ich habe kein Privatvermögen."

Zur Esposa-Konstruktion sagt Rettberg: ,,Ich war mit dieser Lösung zufrieden, einerseits machte sie mir doch den Kopf frei für meine wirtschaftliche Zukunft und für einen allfälligen Prozess, andererseits war das für mich rechtlich völlig korrekt."

Und zum Vergleich mit der Creditanstalt:,,Die Juristen haben eine anfechtungssichere Lösung gefunden, darüber hinaus gibt es ja eine Besserungsvereinbarung. Mehr konnte ich ja nicht machen. Ich mußte keinen Offenbarungseid ablegen, verfüge aber auch über kein disponibles Vermögen."

Zur Jagd der Polizei auf ihn erklärt der Ex-Libro-Boss: "Für eine Nebenfront zum Libro-Verfahren einen derartigen Aufwand zu betreiben ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Die Details sind ja alle bekannt."

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