GEHRER: ÖSTERREICH BEI AUSGABEN PRO STUDIERENDEM IM SPITZENFELD EUROPAS

Donau-Universität Krems nach neuen Herausforderungen positioniert, die auch in größerem Europa bedeutende Rolle spielen

Wien, 25. Februar 2004 (ÖVP-PK) Im Rahmen des Universitätsgesetzes haben wir klar festgestellt, dass es eine neue Art der Finanzierung gibt, die Gelder nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern auf vier Pfeilern aufgebaut ist: einem staatlich zugewiesenen Budget, das ab 2007 mit Leistungsvereinbarungen gekoppelt wird, den Studienbeiträgen, Mitteln der deutlich angehobenen Forschungsförderung, wo wir über eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt haben und eigenen Einnahmen, zum Beispiel durch Sponsoring oder Auftragsforschung. Wenn wir uns am Ende des Jahres die Gesamtbudgets der Universitäten anschauen, dann werden wir sehen, dass Österreich bei den Ausgaben pro Studierenden im Spitzenfeld Europas liegt. Das ist gut so, daran ändern wir nichts. Aber mit dem neuen Universitätsgesetz wird ein neues Denken gefordert. Das sagte heute, Mittwoch, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Debatte über das DUK (Donau-Universität Krems)-Gesetz 2004 im Plenum des Nationalrats. ****

Die Universitäten gehen mit dem Universitätsgesetz in ein neues Jahrhundert. Dieses werde nun auch bei der Donau-Universität Krems angewendet. Hinsichtlich der DUK seien gemeinsam mit Niederösterreich intensive Planungen vorgenommen worden. Dabei wurden folgende Schwerpunkte für die Universität festgelegt: die Entwicklung und Durchführung von Universitätslehrgängen, die wissenschaftliche Forschung zur Unterstützung der Lehre, die Entwicklung zu einem mitteleuropäischen Kompetenzzentrum - eine "ungeheuer reizvolle Aufgabe in einem immer größer werdenden Europa" -, sowie die Berücksichtigung neuer Lehr- und Lernformen, besonders der Fernlehre und der Aufbau eines qualitativen Managementsystems zur Leistungssteigerung im Bereich Erwachsenenbildung. "Gerade weil das lebensbegleitende Lernen so immens notwendig ist, haben wir die DUK klar nach diesen neuen Herausforderungen positioniert, die auch in Europa eine bedeutende Rolle spielen. Das ist die wichtige Aufgabe für die neue moderne Weiterbildungsuniversität in Krems", so Gehrer abschließend.
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