Pirklhuber: ÖVP-Agrarvertreter blockieren Tierschutz mit Uralt-Argumenten

Zukunftsweisende Verbindung von Tierschutz und Agrarreform muss auf Agenda

Wien (OTS) - "Statt die Chancen für die Bäuerinnen und Bauern durch ein klares und zukunftsweisendes Bundestierschutzgesetz zu begrüssen, treten die Agrarvertreter nach wie vor mit Uralt-Argumenten für die Verteidigung der konventionellen Legehennen-Käfighaltung an", kritisiert Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen, die heutige Aussendung des Vorsitzenden der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Rudolf Schwarzböck.

"Aufgabe der Interessensvertretung wäre es, Erkenntnisse der Nutztier-Wissenschaften und Anforderungen der Gesellschaft ernst zu nehmen und sich dafür einzusetzen, dass auch alle bäuerlichen Betriebe die Möglichkeit erhalten, auf artgerechtere Haltungssysteme umzustellen, statt weiterhin an Informations- und Beratungsfehlern der Vergangenheit festzuhalten", fordert der Grün-Abgeordnete.

Die bevorstehende nationale Umsetzung der EU-Agrarreform ab 2005 bietet explizit die Möglichkeit, zusätzliche Mittel für die Förderung und Umstellung auf artgerechte Tierhaltungssysteme einzuführen. Dazu sollten die ÖVP-Agrarvertreter endlich ein konkretes Maßnahmenpaket vorlegen, denn das Schlagwort vom Feinkostladen Österreich muss auch für die tierischen Produkte gelten, so Pirklhuber.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0006