Keck: Regierung hat für Pensionisten nichts übrig

Nürnberger: Regierung wird am 7.März die Rechnung präsentiert bekommen

Wien (SK) Bereits im Juli 2003 habe die Regierung den Pensionsraub beschlossen und nimmt "den zukünftigen Pensionisten damit massiv Geld weg, das sie sich durch harte Arbeit ehrlich verdient haben", erklärte der SPÖ-Abgeordnete Dietmar Keck am Mittwoch im Nationalrat. "Mit der zusätzlichen Kürzung 2004 haben sie endgültig bewiesen, dass sie nichts für Pensionisten übrig haben", fuhr Keck fort. SPÖ-Abgeordneter Rudolf Nürnberger hält es für skandalös, dass die Regierung versuche Bittsteller aus den österreichischen PensionistInnen zu machen. "Für diese Situation werden sie die Rechnung am 7.März in Kärnten und Salzburg präsentiert bekommen und sie werden mit großen Augen schauen, wie viele Menschen des Pensionsvolksbegehren unterschreiben werden", prognostizierte Nürnberger der Regierung. ****

Die ÖVP-Abgeordnete Fuhrmann forderte Keck auf, sich bei allen PensionistInnen für "ihre haarsträubenden Aussagen zu entschuldigen". Fuhrmann erklärte gestern in Salzburg, sie hätte kein Verständnis für die Ausgleichszahlungen an Pensionisten, die seit 1.Jänner weniger Nettopension bekommen. Schließlich könne man sich "um zehn Euro" gerade "drei Wurstsemmeln kaufen", meinte Fuhrmann gegenüber den ORF. SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck sagte in der heutigen Sitzung, dass diese Aussage deutlich mache, wie "abgehoben und weltfremd" die ÖVP-Abgeordneten agieren. "Sie haben keinerlei Bezug zu den Pensionisten - Pensionisten sind ihnen vollkommen egal", so Keck. (Schluss) dp

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