WOLFMAYR: FROH UND STOLZ AUF ERFOLGSSTORY "CEEPUS"

ÖVP-Kultursprecherin zu multilateralem Übereinkommen für gemeinsame Zukunftsgestaltung auf dem Bildungs- und Wissenschaftssektor

Wien, 25. Februar 2004 (ÖVP-PK) Der kulturelle und der wissenschaftliche Austausch mit unseren Nachbarländern, mit denen wir ab 1. Mai noch stärker zusammenwachsen werden, ist ganz besonders notwendig und wird bereits seit Jahren praktiziert. Deshalb freut es mich, dass heute im Nationalrat das Übereinkommen zwischen Österreich und vielen unserer Nachbarn zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hochschulbildung - "CEEPUS II" - auf der Tagesordnung steht und die Zustimmung aller vier Parteien finden wird. Ich halte dieses Projekt für eine sinnvolle und nachhaltige Zukunftsgestaltung auf dem Bildungs- und Wissenschaftssektor, durch die ein zentraleuropäisches Hochschulnetz geschaffen werden soll. Das erklärte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Mittwoch. ****

Das erste CEEPUS-Abkommen wurde 1993 zwischen Österreich, Bulgarien, Polen, Slowakei, Slowenien und Ungarn zur Aufnahme der Zusammenarbeit im Bereich Aus- und Weiterbildung beschlossen. Seit 1995 sind auch Kroatien, Tschechien und Rumänien dabei. 1998 wurde CEEPUS I um fünf Jahre verlängert, 2002 wurde beschlossen, dieses erfolgreiche Programm weiterzuentwickeln. Die notwendige Intensivierung sollte über gemeinsame Studienangebote der einzelnen Hochschulen und gemeinsame Abschlüsse erreicht werden. Alle Kurse, Vorlesungen, Seminare sollen ohne Einschränkungen besucht und an der Heimatuniversität ohne bürokratische Hürden anerkannt werden, erläuterte Wolfmayr. Daraus erwuchs nun das multilaterale Übereinkommen CEEPUS II.

"Die Intention dieses Übereinkommens liegt auf der Hand", fuhr Wolfmayr fort: Die akademische Mobilität in Mittel- und Osteuropa soll erzielt, Netzwerke zwischen Hochschuleinrichtungen in den jeweiligen Regionen sollen mittels Stipendien gefördert, gemeinsame Studienprogramme mit Doppel- oder gemeinsamen Abschlüssen entwickelt werden. Dazu stellt jedes Mitgliedsland Vollstipendien für Studierende, JungakademikerInnen, UniversitätsassistentInnen und ProfessorInnen für die anderen Vertragsstaaten zu deren Richtwerten und Konditionen zur Verfügung. "Also kein Transfer von Finanzmitteln ins Ausland mehr, abgerechnet wird in Stipendienmonaten, nicht in Geld - eine praktikable, unbürokratische und zweckmäßige Lösung. Die administrative und organisatorische Abwicklung erfolgt durch die Organisationen in den Mitgliedsländern. Die von Österreich zu tragenden Kosten für Unterhalt des Generalsekretariates und für StipendiatInnen aus den Vertragsstaaten werden aus dem Wissenschaftsministerium budgetiert."

Die Chancen, die Österreich durch CEEPUS II erwachsen, sind laut Wolfmayr ausgezeichnet: Immer mehr österreichische Studierende nehmen das vielfältige Angebot an bilateralen und österreichischen Stipendien für Aufenthalte in mittel- und osteuropäischen Ländern an, die Zahl der Teilnehmer an Austauschprogrammen steigt ständig. Durch CEEPUS II wird das akademische Mobilitätsangebot umfangreicher und für Studierende noch attraktiver.

"CEEPUS II wird in Zukunft weiterer Verlängerungen und Erweiterungen bedürfen, es ist ein "work in progress" und gleichzeitig eine Erfolgsstory. Ich bin froh und stolz, dass wir heute als österreichische Parlamentarier parteiübergreifend und einmütig dieses Erfolg versprechende Zukunftsmodell begrüßen. Denn das beweist, wie wichtig uns die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur und Wissenschaft mit anderen Ländern, insbesondere unseren Nachbarstaaten, ist", schloss Wolfmayr.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0007