Ambrozy: Wo bleibt die Finanzierung der Koralmbahn?

Ambrozy forderte heute die Bewahrung einer starken Bahn und somit eines öffentlichen Verkehrs für Kärnten

Klagenfurt (SP-KTN) – Der Spitzenkandidat der SPÖ-Kärnten, Peter Ambrozy, legte heute Landeshauptmann Jörg Haiders unverantwortliches Treiben offen. „Haider hat bei der Koralmbahn bereits vier Spatenstiche gefeiert, aber bisher noch immer keine Finanzierung bei seinen ständig wechselnden Infrastrukturministern sichergestellt“, fordert Ambrozy heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Gewerkschaft der Eisenbahner statt Jubelpropaganda echte Projekte für Kärnten. Ambrozy forderte Haider auf, endlich eine klare Zusage über die Finanzierung der Hochleistungs-Strecke auf den Tisch zu legen.

Der Kärntner Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Hermann Lipitsch, deckte gemeinsam mit Ambrozy Haiders scheinheiliges Verhalten auf. „Haider hat die Zerschlagung der Bundesbahnen befürwortet und nichts dagegen getan. Laut Studie des Landes kostet die Strukturreform der ÖBB Kärnten und somit dem Steuerzahler, 20 Millionen Euro“, kritisiert Ambrozy. Lipitsch setzte nach, dass der Landeshauptmann nichts für die Bediensteten der Bahn übrig habe, sonst „würde er nicht die Bahn zerschlagen und so die Arbeitsplätze der hart arbeitenden Eisenbahner gefährden“. Ambrozy und Lipitsch wollen eine starke Bahn erhalten und sich dafür einsetzen, dass die Arbeitsplätze nicht zerstört, sondern erhalten werden.

Der Gewerkschafter und Bürgermeister sowie Landtagskandidat Ferdinand Vouk rief die Wichtigkeit einer funktionierenden und starken Bahn ins Gedächtnis, wenn es darum gehe, einen effizienten öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten. Vouk forderte endlich einen Generalverkehrsplan für die öffentlichen Verkehrsmittel zu erstellen und umzusetzen, um die Verbindungen zu optimieren.

Für Ambrozy ist es eine wichtige öffentliche Aufgabe, die ÖBB zu erhalten und zu stärken, und „nicht zu privatisieren“. Er befürchtet, dass nach der Zerschlagung der Bundesbahnen profitable Bereiche verkauft werden sollen, um so „unsinnige Anschaffungen, wie die Abfangjäger“, zu tätigen. Die nun laufenden Dienstrechtsverhandlungen sieht der Spitzenkandidat skeptisch. Er glaubt, dass im Falle eines Scheiterns die Regierung „wieder einmal über die Interessen der Bahn-Bediensteten drüberfahren wird“ und statt eines Kollektivvertrages eine gesetzliche Regelung eingeführt wird.

Angesichts all der Grauslichkeiten, die Schwarz-Blau den Eisenbahnern bisher angetan hat, sieht Ambrozy nur eine Alternative:
„Eine verantwortungsvolle und seriöse Politik, die die Menschen und ihre Interessen im Sinn hat.“ (Schluss)

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