Stenzel begrüßt Nominierung Telickas als tschechischer Kommissars- kandidat

Zick-Zack-Kurs war für Regierung Spidla nicht hilfreich

Brüssel, 25. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Den Reigen der prominenten Besetzungen der Kommission hat nun Tschechien nach bedauerlichen Ernennungspannen fortgesetzt. Die Nominierung des derzeitigen tschechischen Botschafters und früheren Chefunterhandlers Pavel Telicka als zukünftigen Kommissar ist meiner Ansicht nach eine gute Wahl. Telicka genießt auch in Kreisen des Europäischen Parlaments höchsten Respekt", sagte heute, Mittwoch, die Delegationsleiterin der ÖVP im Europäischen Parlament und Vorsitzende des gemischt-parlamentarischen Ausschusses EU-Tschechien, Ursula Stenzel in Brüssel. "Freilich wäre es besser gewesen, ohne die innenpolitischen Konvulsionen und Konfusionen hier von Anfang eine eindeutige Wahl getroffen zu haben. Der Zick-Zack-Kurz ist für die Regierung Spidla und ihre Position in der Europäischen Union nicht hilfreich", so Stenzel weiter. ****

Ursula Stenzel hatte als Vorsitzende des gemischt-parlamentarischen Ausschusses des Europäischen Parlaments mit der tschechischen Republik in den vergangenen Jahren zahlreiche Treffen mit Telicka in seiner Eigenschaft als Chefunterhändler und als Ständiger Vertreter Tschechiens bei der EU. "Der Umweg, den Spidla aus innenpolitischem Kalkül gegangen ist, bis er jetzt zu dieser erfreulichen Entscheidung gelangt ist, ist peinlich für Tschechien auf Brüsseler Ebene. Ich bin aber überzeugt, dass Telicka ein gutes Atout für die Interessen Tschechiens sein wird", sagte Stenzel abschließend.

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