Grüne zu angeblichem Rassismus und Schulabgänger ohne Abschluss

Wien (OTS) - Trotz einer negativen Prüfung durch die Interne Revision erneuerte GR Susanne Jerusalem am Mittwoch in einem Pressegespräch Vorwürfe gegen eine Beamtin des Wiener Jugendamtes, dass diese eine rassistische Äußerung getroffen habe. Sie forderte eine neuerliche genaue Untersuchung der Angelegenheit, an der auch "rathausfremde" Personen teilnehmen sollten. Jerusalem kündigte weiters an, in dieser Angelegenheit eine Anfrage im Landtag einzubringen.

In Wien gebe es, so Jerusalem, 6.906 Jugendliche ohne Pflichtschulabschluss, die einen Job suchen würden. Sie regte an, dass SchülerInnen, die ohne Pflichtschulabschluss die Schule verlassen, statistisch vom Stadtschulrat erfasst werden und halbjährlich angeschrieben werden, wo sie zu einem Schulabschlusskurs eingeladen werden sollten. Die Kurse müssten kostenlos sein und die Zahl der Kurse müsste den Bedarf gänzlich decken. Weiters trat sie für die Einrichtung eines schulischen Alternativsystems zur dualen Ausbildung ein, wobei die jungen Leute zwischen der dualen Ausbildung und der schulischen Ausbildung frei sollten wählen können.

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(Schluss) ull/rr

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