UNIQA und FinanceLife ziehen Bilanz: Ein Jahr Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge

UNIQA: Erwartungen für Prämiengeförderte weit übertroffen

Wien (OTS) - Nach der Einführung der "Prämiengeförderten Zukunftsvorsorge" im März 2003 blicken UNIQA und FinanceLife auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr zurück. Nach intensiver Vorbereitung und Erfüllung aller rechtlichen Vorgaben wurden in den darauf folgenden 10 Monaten insgesamt 51.400 Verträge mit einer Beitragssumme (Jahresnettoprämie mal Laufzeit) von über 980 Mio. Euro für das neue Produkt abgeschlossen. Die einbezahlte Summe beläuft sich auf 51.202.691 Euro. "Erfahrungsgemäß wirkt sich das Jahresende gerade bei staatlich geförderten Produkten auf das Veranlagungsverhalten der Kunden verstärkt aus. Alleine im Monat Dezember 2003 konnten wir über 21.000 Verträge ausstellen", so Werner Holzhauser, Vorstand der FinanceLife.

FinanceLife, ein 100%iges Tochterunternehmen von UNIQA, ist seit dem Jahr 2003 unter diesem Namen als eigenständiges Unternehmen am österreichischen Markt tätig. Im UNIQA Konzern agiert FinanceLife im In- und im Ausland als Kompetenzzentrum für den Bereich Fondsgebundene Lebensversicherungen und entwickelt Produkte nicht nur für den österreichischen Markt, sondern stellt dieses Know How allen Unternehmen der Gruppe und für alle Vertriebswege zur Verfügung. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge unter den zwei Produktlabels "Pension & Garantie" für UNIQA bzw. "Meine geförderte Lebenspension" für die Raiffeisen Versicherung.

Werner Holzhauser zu dem erfolgreichen Start des Produktes: "Die hochgesteckten Erwartungen für das vergangene Jahr sind weit übertroffen worden. Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge wurde auch von den Anlegern nicht als "Ersatzprodukt" gesehen, sondern wirklich als zusätzliche Ansparform für die Altersvorsorge. Das heißt es kam durch das neue Produkt nicht zu einer Kannibalisierung anderer Vorsorgeprodukte. FinanceLife konnte auch im Bereich der klassischen Fondgebundenen Lebensversicherung ein leichtes Plus verzeichnen".

"Ein besonderer Erfolg ist uns mit der Erreichung eines durchschnittlichen Beitrages von 996 Euro pro Vertrag gelungen, mit dem wir weit über dem Marktdurchschnitt liegen. Dieses Ergebnis verdanken wir nicht zuletzt auch einer gezielten Information von 27.000 Kunden im November des Vorjahres. Viele unserer Versicherungsnehmer wollten daraufhin nicht auf die mögliche Höchstprämie verzichten und stockten ihren Beitrag um die dafür noch fehlende Summe auf."

Die Grundlagen der staatliche Förderung

Für alle Anbieter der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge gelten folgende Grundlagen: Die Förderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem garantierten Sockelbetrag von 5,5% plus der Bausparförderung, welche jedes Jahr dem Kapitalmarkt angepasst wird. Nachdem die Bausparförderung nach 4% im Jahr 2003 auf 3,5% für 2004 zurückgenommen wird, beträgt somit die Förderung für die staatliche Zukunftsvorsorge 9%.

Herr Holzhauser: "Mit der Einführung der staatlich Geförderten im Jahr 2003 wurde eine lange Forderung der Versicherungswirtschaft, die private Altersvorsorge zielgerichtet zu fördern, verwirklicht. Der immense Zuspruch der Anleger belegt auch deren Notwendigkeit. Bezüglich der gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Produktgestaltung hat man auch dem Anlegerverhalten Rechnung getragen: Kapitalgarantie - Aktieninvestment - Flexibilität bei gleichzeitiger Nutzung der staatlichen Förderung. Dass natürlich hinkünftig weitere Schritte notwendig sind, um die Vorsorge wirklich auf den drei Säulen aufzubauen, ist unbestritten."

UNIQA: Pension & Garantie/ Raiffeisen Versicherung: Meine geförderte Lebenspension - Die Vorteile

Bei der Produktentwicklung zu "Pension & Garantie", bzw. "Meine geförderte Lebenspension" wurde ganz bewusst auf Kundenanliegen bei Vorsorgeprodukten eingegangen. Das Produkt ist so aufgebaut, dass der Kunde in keiner Phase - weder in der Ansparphase, noch in einer etwaigen Rentenphase - ein Risiko zu tragen hat. Nach Vorgaben des Gesetzgebers dürfen Vorsorgeeinrichtungen Kunden frühestens nach 10 Jahren Laufzeit, bzw. bei widmungsgemäßer Verwendung Kapitalgarantie auf Beiträge und erstattete Prämien geben. Bei langen Laufzeiten ergibt sich dadurch aufgrund der Inflation mitunter dennoch ein Risiko. Um genau dieses Risiko auszuschalten wurde ein Spezialfonds entwickelt, mit dessen Hilfe die Erträge aus der Veranlagung, wie zum Beispiel Dividenden, Renten und Aktienerträge, abgesichert werden. Somit hat der Kunde die Gewissheit, dass er bereits erzielte Wertsteigerungen auch im Falle von Kapitalmarktschwankungen nicht mehr verliert. Diese Kapitalgarantie gilt auch bei nichtwidmungsgemäßer Verwendung. Somit stehen dem Kunden bis zur Erreichung seiner persönlichen Ziele sämtliche Möglichkeiten der Kapitalverwendung offen. "Durch das Einloggen der Gewinne zu gewissen Zeitpunkten können wir unseren Kunden sogar eine Garantie weit über den gesetzlichen Vorschriften geben" sagt Holzhauser.

Das zweite Risiko, welches genauer betrachtet wurde, ist das der etwaigen Rentenentwicklung. Aufgrund steigender Lebenserwartung werden Rentenansprüche in der Zukunft bei gleichem Kapitalaufwand mitunter geringer ausfallen. Um auch dieses Risiko für den Anleger auszuschalten garantiert FinanceLife als österreichweit einziger Anbieter dem Anleger die zur Zeit des Vertragsabschlusses gültigen Berechnungsgrundlagen über die gesamte Laufzeit und für eine später gewünschte Verrentung. "So kennt der Kunde ab dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses seine mindestgarantierte Rente. Und genau das wird in Zukunft immer wichtiger: Menschen wollen ihre Existenz gesichert wissen, und unser Produkt trifft exakt ihre Bedürfnisse. Wir geben die Garantien, die der Kunde möchte und verzichten auf unwesentliche Zusatzbausteine. Unsere in Österreich exklusiven Leistungen - Kapitalgarantie auch im Fall einer Kapitalentnahme, Flexibilität und Ausschluss aller Risken sowohl in der Anspar- wie auch in der Verrentungsphase - wurden gerne angenommen und wir erwarten für dieses Jahr weiterhin einen dynamischen Wachstumskurs.", ergänzt Werner Holzhauser.

Als optionaler Zusatzbaustein wird eine Art "Rentenrückgewähr" in der Verrentungsphase angeboten. Bei widmungsgemäßer Verwendung, das heißt der Auszahlung als lebenslange Rente, kann der Kunde zusätzlich vereinbaren, dass im Ablebensfall die Ansprüche an einen Bezugsberechtigen weitergegeben werden.

FinanceLife

FinanceLife wurde als Joint Venture von UNIQA Vorgänger Bundesländer und der deutschen MLP als Spezialgesellschaft für Fondsgebundene Lebensversicherungen gegründet. MLP brachte das Know How im Bereich der Fondsgebundenen Lebensversicherung ein und Bundesländer eine entsprechende Stärke in Österreich. Ein Großteil des Vertriebs lief und läuft auch heute über Verkaufsschienen von UNIQA und Raiffeisen Versicherung.

Im Jahr 2002 wurden die bis dahin bei der MLP Deutschland verbleibenden 50% von UNIQA übernommen und die Eingliederung in die UNIQA Gruppe voran getrieben. FinanceLife ist seither eigenständig am Markt tätig. Im UNIQA Konzern agiert die FinanceLife in Österreich und im Ausland als Kompetenzzentrum für den Bereich Fondsgebundene Lebensversicherung und produziert und serviciert die entsprechenden Produkte für alle Unternehmen der Gruppe und für alle Vertriebswege, wobei die Produkte zum Teil unterschiedlich gebrandet werden. Auch der Bereich Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge fällt ins Aufgabengebiet der FinanceLife.

FinanceLife verfügt über einen aktiven Vertragsbestand von über 131.000 Verträgen gegenüber 71.000 per Ende 2002. Das bedeutet ein Bestandswachstum von 85%. Der Anteil für prämiengeförderte Zukunftsvorsorge beträgt über 51.500 Verträge mit einem Volumen von 980 Mio. Euro.

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