Grüne/Holub: Feinstaub in Klagenfurt: Gesundheitsschutz für Kinder muss Vorrang haben

Grüne legen 5-Punkteplan zur Reduktion vor

Klagenfurt (OTS) - "Gesundheitsschutz muss endlich Vorrang haben", so Rolf Holub, Landessprecher der Kärntner Grünen anlässlich einer Protestaktion gegen die Untätigkeit der Landesregierung bei der Bekämpfung der Feinstaubbelastung in Klagenfurt und Villach.

Mit einem Transparent "Vorrang für Gesundheit! Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung jetzt!" sowie AktivistInnen mit Staubmasken haben die Grünen heute am Klagenfurter Neuen Platz auf die unsichtbare, aber stark gesundheitsschädigende Wirkung von Feinstaub hingewiesen und Reduktionsmaßnahmen eingefordert. Seit 1. Jänner dieses Jahres gilt der Raum Klagenfurt wegen ständiger Grenzwertüberschreitung als belastetes Gebiet. Der Landeshauptmann wäre verpflichtet, die Ursachen der Belastung zu erheben und Maßnahmen zu erlassen. In Klagenfurt wurden im Jahr 2002 an 58 Tagen, 2003 schon an 73 Tagen die Grenzwerte überschritten. Besonders für Kinder bedeutet die Belastung ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Lungenkrebs.

"Bislang hat Landeshautpmann Haider seine Verantwortung nicht wahrgenommen, die Grünen legen daher ein 5-Punkte Programm gegen die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung vor", so Holub. Die Grünen wollen Verkehrsbeschränkungen und Tempolimits bei Grenzwertüberschreitungen, Fahrverbote für LKW während lang anhaltender Belastungsperioden, Verminderung der Salz- und Splittstreuung, Nullstreuung in 30km/h Zonen und mittelfristig den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs.

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