Holub/Grüne: Kärnten muss schleunigst weg vom letzten Platz bei Öffi-Benützung

Kürzungen von FPÖ und ÖVP im Öffentlichen Verkehr doppelt skandalös

Klagenfurt (OTS) - "Die neuesten Zahlen zur enttäuschend geringen Benutzung der Öffentlichen Verkehrmittel in Kärnten zeigen, wie wichtig die von uns geforderte Offensive für die Öffentlichen Verkehrsmittel und für das Radfahren ist", so Rolf Holub, Landessprecher der Kärntner Grünen.

Nach neuesten Angaben des VCÖ werden in Kärnten nur 13% der Wege mit den umweltfreundlichen und sicheren Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Holub: Dass Kärnten mit diesem Wert an letzter Stelle aller Bundesländer steht, sei ein Armutszeugnis für die Zuständigen in Landes- und Bundespolitik. Völlig unverständlich sei, dass Verkehrsminister Gorbach (FPÖ) und Finanzminister Grasser (ÖVP) in dieser Situation weitere Kürzungen bei den Mitteln für den Öffentlichen Verkehr betreiben.

"Seit dem Amtsantritt von Schwarzblau auf Bundesebene wurden bereits zweimal kräftig Budgetmittel für Bus und Bahn reduziert. Und sowohl im kommenden Doppelbudget für 2005/06 als auch im neuen Finanzausgleich ab 2005 soll es bei den Öffis erneut eine Streichorgie geben. Und die politische Spitze im Land Kärnten schweigt dazu. Kein Wunder, denn Landeshauptmann Haider engagiert sich lieber für den Bau von Transitstraßen am Tauern, im Drautal und in Südkärnten als für die Benutzer der Öffis!"

Holub erneuert angesichts dieser "skandalösen Politik insbesondere von FPÖ und ÖVP" die Forderung der Grünen nach einer raschen Angebots- und Qualitätsoffensive in Kärnten und speziell im Raum Klagenfurt. "Außerdem muss im städtischen Raum endlich die Benachteiligung des Radverkehrs beendet werden. Es geht nicht an, dass etwa das innerstädtische Straßennetz in Klagenfurt für den motorisierten Verkehr ausgebaut, zugleich aber auf die RadfahrerInnen und FußgängerInnen vergessen wird. Mit verbesserten Öffis und mehr Attraktivität fürs Radeln können auch die enormen Probleme Klagenfurts mit Luftqualität und Feinstaub am besten bewältigt werden. Das muss im Interesse der Gesundheit der Menschen erste Priorität sein", so Holub abschließend.

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