Eurofigther: Ambrozy beharrt auf Stornierung

Scharfe SPÖ-Kritik an LH Haider

Klagenfurt (APA) - Der Kärntner SP-Chef und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Peter Ambrozy, bleibt in Sachen Abfangjäger hartnäckig. "Wir können uns dieses teuere Fluggerät nicht leisten und benötigen es nicht, die Bevölkerung will, dass wir es abbestellen", meinte Landesvorsitzender LHStv. Peter Ambrozy am Sonntag bei einer Informationstour durch den Bezirk Klagenfurt-Land.

"Ich habe in den letzten Wochen und Monaten mit tausenden Kärntnerinnen und Kärntnern gesprochen, die verständlicherweise nicht nachvollziehen können, warum sie weniger Geld in der Tasche haben als früher, Haiders FPÖ und ÖVP aber gleichzeitig die teuren Abfangjäger kaufen", schilderte Ambrozy die Stimmung in der Bevölkerung und ergänzte: "Während Herr Haider plakatiert hat, er habe die Abfangjäger gestoppt, obwohl er genau wusste, dass sie nach der Nationalratswahl kommen würden, werde ich nicht müde werden im Kampf gegen das teure Fluggerät. Ich weiß ich habe dabei die volle Unterstützung der Kärntner Bevölkerung".

Es sei höchst an der Zeit, die imaginären Grenzen in der Luftraumverteidigung abzubauen und eine europäische Zusammenarbeit zu suchen, wie es auch der zukünftige Bundespräsident Heinz Fischer bereits mehrfach verlangt hatte. "Die Eurofighter sind gegen den Willen der österreichischen Bevölkerung angekauft worden und werden selbst von Experten kritisch hinterfragt", dazu Ambrozy. Ich bleibe also hartnäckig bei meiner Forderung nach einer Stornierung des sündteuren Fluggeräts". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003