ARBÖ: Blechkolonnen wälzen sich durch Österreich 2

Zahlreiche Urlauber stehen im Stau

Wien (OTS) – Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtet, kam es heute im Zuge des Urlauberwechsels zu umfangreichen Staus und zu kilometerlangen zähen Verkehr in West-Österreich und in Bayern. Hauptstaugrund waren die Tunnelportale, die wie Nadelöhre alle Autofahrer magnetisch anzogen.

„Bereits um 6 Uhr stand man schon vor dem Grenztunnel Vils – Füssen im Stau“ berichtet Stefan Sauer, Reiseexperte des ARBÖ. Die Hauptreisewelle begann allerdings erst am späten Vormittag in Tirol. Am gesamten Fernpassgebiet standen Autofahrer bis nach Imst zurück. Laut ARBÖ ist das eine Länge von 65 Kilometer Blechkolonne. Aber auch vor dem Pfändertunnel in Bregenz auf der A14, Rheintalautobahn standen die Kolonnen. Kufstein erstickte in der Menge an Fahrzeugen. Aufgrund des Ferienbeginns in Bayern waren alle Zufahrten nach Österreich schnell ausgelastet. Auch der Dauerbrenner A10, Tauernautobahn war zwischen Salzburg und Golling nicht mehr frei befahrbar.

Verkehrsmeldungen waren hauptsächlich aus Tirol zu vermelden.
Keine Bundesstraße in Tirol blieb unberührt. „Egal aus welchem Tal man heraus wollte, man stand späterstens auf der Autobahn im Stau“ schildert Stefan Sauer. An der Mautstelle Schönberg mussten Verkehrsteilnehmer 5 Kilometer Stau in Kauf nehmen, bis sie abgefertigt werden konnten. Andere markante Staupunkte waren die Tunnelportale. Aufgrund der Zahlreichen Reisenden musste Blockabfertigung eingeführt werden. Der Piansertunnel und der Schönbergtunnel waren sehr schnell überlastet. Auch der Klammsteintunnel und der Hieflertunnel waren mit 7 Kilometer Stau stark überlastet. Der Hieflertunnel musste auch aufgrund eines Unfalles kurzzeitig gesperrt werden.

Wer über das „Deutsche Eck“ über Rosenheim nach Österreich einreiste, stand bereits kilometerlang ab dem Inntaldreieck im Stau. Auch das „kleine Eck“ über Lofer war ein einziger Parkplatz. Grund dafür sind die heimreisenden deutschen Urlauber, beziehungsweise die einreisenden Bayern. Kufstein versank im Verkehrschaos.

Gegen späten Nachmittag erwarten die Verkehrsexperten des ARBÖ eine Verbesserung der Verkehrssituation. Urlauber die noch nicht abfahren müssen, sollten noch warten, um nicht unnötig in Staugegenden zu fahren.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

(forts. mögl.)

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