- 21.02.2004, 10:57:00
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Gorbach: Praxisnahe und unbürokratische Lösung für Hubschraubereinsatz beim Lawinensprengen
Wien (OTS) - "Wir haben eine praxisnahe, unbürokratische und
international vergleichbare Lösung gefunden", zeigte sich VK
Infrastrukturminister Hubert Gorbach nach den Verhandlungen mit
Experten über den Einsatz von Hubschraubern beim Lawinensprengen
zufrieden.
"Für den Tourismus ist die Sicherung vor Lawinengefahren in den
österreichischen Bergen von großer Bedeutung, deshalb galt es, einen
guten Mittelweg zwischen behördlichen Auflagen, Sicherheitsstandards
und konkreter Umsetzbarbeit zu finden", erklärte Gorbach zum
erreichten Konsens. In Zukunft wird die Lawinensprengung weiterhin
von ein- und zweimotorigen Hubschraubern durchgeführt. Zur
Versagerbergung sollen aus Sicherheitsgründen nur mehr zweimotorige
Hubschrauber verwendet werden.
"Wir haben erfahrene Piloten und Sprengmannschaften - diese werden
auch in Zukunft dafür sorgen, dass unseren Wintersportler
bestmögliche Sicherheit für ihr Schivergnügen geboten wird", so
Gorbach.
Eine Expertengruppe wird sich über den Sommer mit den Richtlinien für
den praktischen Einsatz von Hubschraubern beim Lawinensprengen
beschäftigen und eine Anpassung an die neue Sprengarbeitenverordnung
unter Berücksichtigung der neuesten Sicherheitsstandards
vornehmen.(Schluss/bfx)
OTS0018 2004-02-21/10:57
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