Jahrmann: Rasche Maßnahmen gegen Verlagerungsverkehr auf der B1 unumgänglich

Marktgemeinde Loosdorf richtet Resolution an das Land NÖ

St. Pölten, (SPI) - Eine Resolution an die zuständigen Stellen des Landes NÖ für kurzfristige als auch mittelfristige Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung des Verlagerungsverkehrs auf der Bundesstraße 1, wird derzeit in der Marktgemeinde Loosdorf im Bezirk Melk für die kommende Sitzung des Gemeinderates vorbereitet. "Es hat sich gezeigt, dass seit Einführung der LKW-Maut auf Autobahnen der Anteil an Schwerfahrzeugen auf dem untergeordneten Straßennetz, das parallel zu mautpflichtigen Strecken führt und so als Ausweichstrecke benutzt wird, empfindlich angestiegen ist. Dieser Zustand ist für die Betroffenen unhaltbar, deshalb lade ich alle betroffenen Gemeinden und ihre Bürgermeister entlang der B1 ein, sich unserer Resolution anzuschließen, damit rasch eine sofortige Erleichterung für die leidgeprüfte Bevölkerung eintritt", so der Loosdorfer Bürgermeister LAbg. Josef Jahrmann.****

"Auf Grund des Ausweichens auf nicht-mautpflichtige Straßen ergibt sich häufig ein zweifacher Vorteil für den Schwerverkehr. Zum einen werden die Maut-Gebühren gespart, zum anderen sind die Ausweichrouten vielfach auch kürzer. Dies geht aber zu Lasten der dort wohnenden Bevölkerung und mindert deren Lebensqualität erheblich", kritisiert LAbg. Jahrmann. Die Gemeinden entlang der B1 sind über weite Strecken mit einem massiv zunehmenden Verlagerungsverkehr konfrontiert. Zahlreiche Proteste der Menschen in den betroffenen Gemeinden zeugen davon. Das massive Transitaufkommen auf den unterrangigen Straßen bedeutet nicht nur für sie eine erhebliche Abgas- und Lärmbelastung und damit ein Gesundheitsrisiko, sondern es ergibt sich dadurch auch ein enormes Gefahrenpotential.

"Es vergeht kaum eine meiner Sprechstunden, in der sich nicht Bürger über diesen unhaltbaren Zustand bei mir beklagen. Je geeinter und nachhaltiger wir als Bürgermeister der betroffenen Orte auf diesen Umstand aufmerksam machen, desto eher werden wir bei den entsprechenden Stellen des Landes Gehör finden - und damit auch die so dringende Hilfestellung erhalten, um den Schwerverkehr auf ‚Maut-Ausweichrouten' auf ein für die betroffene Bevölkerung vertretbares Maß zu reduzieren", so Jahrmann abschließend. (Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001