- 21.02.2004, 09:02:00
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Jahrmann: Rasche Maßnahmen gegen Verlagerungsverkehr auf der B1 unumgänglich
Marktgemeinde Loosdorf richtet Resolution an das Land NÖ
St. Pölten, (SPI) - Eine Resolution an die zuständigen Stellen des
Landes NÖ für kurzfristige als auch mittelfristige Gegenmaßnahmen zur
Bekämpfung des Verlagerungsverkehrs auf der Bundesstraße 1, wird
derzeit in der Marktgemeinde Loosdorf im Bezirk Melk für die
kommende Sitzung des Gemeinderates vorbereitet. "Es hat sich gezeigt,
dass seit Einführung der LKW-Maut auf Autobahnen der Anteil an
Schwerfahrzeugen auf dem untergeordneten Straßennetz, das parallel zu
mautpflichtigen Strecken führt und so als Ausweichstrecke benutzt
wird, empfindlich angestiegen ist. Dieser Zustand ist für die
Betroffenen unhaltbar, deshalb lade ich alle betroffenen Gemeinden
und ihre Bürgermeister entlang der B1 ein, sich unserer Resolution
anzuschließen, damit rasch eine sofortige Erleichterung für die
leidgeprüfte Bevölkerung eintritt", so der Loosdorfer Bürgermeister
LAbg. Josef Jahrmann.****
"Auf Grund des Ausweichens auf nicht-mautpflichtige Straßen ergibt
sich häufig ein zweifacher Vorteil für den Schwerverkehr. Zum einen
werden die Maut-Gebühren gespart, zum anderen sind die Ausweichrouten
vielfach auch kürzer. Dies geht aber zu Lasten der dort wohnenden
Bevölkerung und mindert deren Lebensqualität erheblich", kritisiert
LAbg. Jahrmann. Die Gemeinden entlang der B1 sind über weite Strecken
mit einem massiv zunehmenden Verlagerungsverkehr konfrontiert.
Zahlreiche Proteste der Menschen in den betroffenen Gemeinden zeugen
davon. Das massive Transitaufkommen auf den unterrangigen Straßen
bedeutet nicht nur für sie eine erhebliche Abgas- und Lärmbelastung
und damit ein Gesundheitsrisiko, sondern es ergibt sich dadurch auch
ein enormes Gefahrenpotential.
"Es vergeht kaum eine meiner Sprechstunden, in der sich nicht Bürger
über diesen unhaltbaren Zustand bei mir beklagen. Je geeinter und
nachhaltiger wir als Bürgermeister der betroffenen Orte auf diesen
Umstand aufmerksam machen, desto eher werden wir bei den
entsprechenden Stellen des Landes Gehör finden - und damit auch die
so dringende Hilfestellung erhalten, um den Schwerverkehr auf
‚Maut-Ausweichrouten' auf ein für die betroffene Bevölkerung
vertretbares Maß zu reduzieren", so Jahrmann abschließend.
(Schluss) ha
OTS0009 2004-02-21/09:02
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