Freiheitliche Parlamentarier zur Befehlsausgabe in Kärnten

Wird Friesach zum neuen "Knittelfeld" der FPÖ?

Klagenfurt/Friesach (ÖVP) - "Die Spannung und Unruhe innerhalb der Freiheitlichen Partei wird leider wieder für ganz Österreich spürbar, denn der 7. März naht", so NAbg. Dipl.-Ing. Klaus Auer in einer heutigen Presseaussendung. Rechtzeitig vor der Landtagswahl habe Haider die Parlamentarier zur Befehlsausgabe nach Kärnten zitiert, um damit bereits heute für den Tag danach vorzubauen, vermutet Auer.

Die FPÖ stelle auf Bundesebene nun Bedingungen, die seitens der ÖVP für Verwunderung und Unverständnis sorgten. "In Wien war man sich bei gemeinsamen Verhandlungen nämlich bereits ziemlich einig", wundert sich Auer, der nun vermutet, dass ein neues Knittelfeld drohe, sollte nach dem 7. März für Haider nicht alles glatt verlaufen. "Damit dann nicht wieder personelle und persönliche Instabilität als Grund offensichtlich werden, sollen nun Sachthemen vorgeschoben werden", kommentiert Auer die freiheitlichen Drohungen bezüglich Pensionsharmonisierung und Tierschutzgesetz.

Die Bundes-ÖVP solle sich durch das sonderliche Verhalten des Koalitionspartners in Friesach jedoch nicht einschüchtern lassen, rät Auer. "Wenn Haider in Kärnten die 42-Prozent-Marke nicht mehr erreicht und damit zum Wahlverlierer wird, dann spielt die Kärntner FPÖ in Wien ohnehin keine bedeutende Rolle mehr", so Auer abschließend.

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