Tierschutz: Faire Rahmenbedingungen für Tiere

Der derezeitige Entwurf zum Bundestierschutzgesetz nivelliert zahlreiche Länderregelungen nach unten

Klagenfurt (SP-KTN) – Der Entwurf zum Bundestierschutzgesetz wie er derzeit vorliegt, bringt kein Ende der Tierquälerei in Österreich. „Weiterhin ist die Käfighaltung von Hennen erlaubt und es sind viele Lücken in den Paragraphen enthalten, die Tierquälereien kein Ende machen. Hinzu kommt, dass es wieder keine Tieranwaltschaft gibt“, kritisiert LAbg. Peter Kaiser das vorliegende Gesetz und sieht in vielen Bereichen eine massive Nivellierung zahlreicher Länderregelungen nach unten.

Wenn FPÖ und ÖVP sich auf Bundesebene um das Tierschutzgesetz streiten, dann zeigt das, dass es beiden nicht um die Sache geht. „ÖVP und FPÖ sollten sich endlich besinnen und an die Tiere denken, statt endlos herumzustreiten“, fordert Kaiser. Er verweist auf die katastrophale Situation in Kärnten, wo durch FPÖ und ÖVP gegen den massiven Widerstand der SPÖ das Verbot der Käfighaltung ab 1.1. 2004 kurz zuvor wieder aufgeweicht wurde – entgegen all den Ankündigungen.

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