SPÖ-Hora: Finanzierung des Umbaus der Unteren Donaustraße beschlossen

4,4 Millionen Euro für eines der größten Straßenbauvorhaben in Wien im heurigen Jahr

Wien (SPW-K) - In der Sitzung des Wiener Gemeinderatsausschusses der Geschäftsgruppe Stadtentwicklung gestern, Mittwoch (18.), wurden die finanziellen Mittel für den Umbau der Unteren Donaustraße im Bereich zwischen Franzensbrückenstraße und Aspernbrückengasse im 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, beschlossen. Mit einem Gesamtvolumen von 4,4 Millionen Euro ist dies eines der größten Strassenumbauprojekte des Jahres 2004. Darüber informierte Donnerstag der Leopoldstädter SPÖ-Gemeinderat Karlheinz Hora in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.

Die Untere Donaustraße gehört zu den wichtigsten Einfahrtsstraßen in Richtig City. "Während der Umbauzeit ist vorgesehen", so Hora, "dass zumindest jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um Verkehrsstörungen weitestgehend zu vermeiden. Allerdings müssen während dieser Zeit, die vorhanden Parkplätze aufgelassen werden. Was grundsätzlich für die Wohnbevölkerung des Czerninviertels eine enorme Belastung darstellt. Um diese Belastung wenigstens zeitmäßig gering zu halten, werden die Arbeiten rasch durchgeführt. Nach dem gefassten Beschluss beginnen nun die Ausschreibungen, sodass in ca. zwei Monaten mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Bis spätestens Ende August sollen diese bereits abgeschlossen sein", kündigte der Mandatar an.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies Hora zudem darauf hin, dass gleichzeitig mit dem Straßenumbau auch die Kaimauer zum Donaukanal, die der Zahn der Zeit besonders in Mitleidenschaft gezogen hat, ebenfalls saniert und umgebaut wird. Weiters wird auch eine neue Radwegverbindung zwischen der Franzens- und der Aspernbrücke entstehen. Hora: "Geprüft wird derzeit noch, ob die Möglichkeit besteht, diese Radwegverbindung am Treppelweg des Donaukanals zu führen. Wie üblich haben übrigens die Oppositionsparteien für ihre Ablehnung des Geschäftsstückes den Radweg angeführt. Die FPÖ, weil derzeit noch nicht klar ist, ob der Radweg entlang des Treppelweges geführt werden kann, die Grünen hinegegen deshalb, weil ihnen die Radwegbreite von zwei Metern zu schmal ist".

Für die Bewohner des Czerninviertels geht mit der Realisierung des Straßenbauvorhabens ein anderer langjähriger Wunsch in Erfüllung: Die Errichtung einer Fußgängerampel im Bereich der Robertgasse. Hora:
"Die zuständiger Grätzelbezirksrätin Cornelia Schaabl hat jahrelang für diese Verkehrslichtsignalanlage nicht zuletzt im Interesse der Sicherheit der Kinder auf ihrem Weg vom nahe gelegenen Kindergarten zum Spielplatz beim Donaukanal gekämpft. Dass jetzt die Grünen so tun, als ob die Errichtung der Fußgeherampel auf ihre eigene Initiative zurückzuführen wäre, ist nicht nur für die so engagierte Bezirksrätin ärgerlich", stellte Hora fest. Die Grätzelsektion der SPÖ habe unter Federführung von Bezirksrätin Schaabl für die Errichtung dieses gesicherten Überganges bereits gekämpft, als es die Grünen als Partei noch gar nicht gegeben habe. Als Ursache für die lange Umsetzungszeit des Vorhabens führte der Gemeinderat die Tatsache an, dass erst die von der Wiener Stadtregierung gewünschte Kompetenzverschiebung bei den Bundesstraßen - zu der u.a. die Untere Donaustraße gezählt habe - Mitte des Jahres 2002 von der Bundesverwaltung in die Verwaltung des Landes zum gewünschten Durchbruch im Sinne der BürgerInnen des Czerninviertels geführt habe. "Auch das ist ein Beweis mehr, dass die Wiener Stadtregierung in ihrem Verantwortungsbereich die Wünsche der BürgerInnen ernst nimmt", schloss Hora. (Schluss)

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