Bayr: Fairer Blütentraum verhindert sozialen Albtraum

Wien (SK) Auch heuer wird der Wiener Opernball wieder mit prächtigen Blumendekorationen geschmückt sein. Und zwar mit Blumen, die auf Basis des Fair-Trade produziert wurden. "Blumen als Gegenstand des fairen Handels sind noch nicht so bekannt wie beispielsweise Kaffee, Tee, Orangensaft und Schokolade", erläuterte Petra Bayr, entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ und wies gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf das Flower-Label-Programm (FLP). "Beim Import von Blumen ist es wichtig, auf das FLP-Gütesiegel zu achten, da dieses die Einhaltung arbeitsrechtlicher Mindestarbeitsnormen garantiert sowie Kinderarbeit für die bezeichneten Produkte ausschließen kann", so Bayr am Donnerstag." Deshalb hat Petra Bayr an alle Ministerien sowie das Bundeskanzleramt die parlamentarische Anfrage gestellt, ob im öffentlichen Beschaffungswesen auch auf den Einkauf von fair gehandelten Blumen geachtet wird und wie dies am Wiener Opernball gehandhabt werden würde. ****

Auch die bekannte Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Informations- und AktionsNetzwerk) hat sich für Blumendekoration mit dem FLP-Gütesiegel stark gemacht. Wichtig ist Bayr die Vorbildwirkung und Symbolträchtigkeit des Opernballs. Die prominente Berichterstattung und deren Breitenwirkung sind bedeutende Faktoren für die weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades des so wichtigen Themas fairer Handel. Bayr abschließend: "Dieser breite Einsatz hat Wirkung gezeigt! Der faire rot-violette Blütentraum am Opernball garantiert, dass ArbeiterInnen in Entwicklungsländern nicht dafür in einem sozialen Albtraum arbeiten müssen", schloss Bayr. (Schluss) up/mp

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